HAIGERMOSER: Euro-Hatz der Gusenbauer-SPÖ auf Einzelhandel

Unternehmer wurde wegen 33 Groschen von der AK vor die Behörden gezerrt

Wien, 2001-12-06 (fpd) - Die Hetze der SPÖ auf den Einzelhandel in Sachen Euro-Umstellung nehme immer skurrilere Züge an, sagte FPÖ-Mittelstandssprecher Abg. Helmut Haigermoser anläßlich der heutigen Wirtschaftsausschußsitzung. ****

Bei dieser Sitzung wurden Anträge der "Wirtschaftsexperten" Maier und Cap besprochen, in denen u.a. ein Paragraph beantragt wurde, mit dem "Preissünder" an den Pranger gestellt werden könnten. Haigermoser bezeichnete es in diesem Zusammenhang als interessant, daß die AK des "Jacky" Maier im August d. J. einen Unternehmer angezeigt habe, der bei einem Probeeinkauf von 3.000 Schilling eine Rundungsdifferenz von 33 Groschen "einbehalten" habe. Dieser "gigantische" Betrag habe zu einem Verfahren geführt, bei dem durch Behördentätigkeit tausende Schilling an Steuergeldern an Kosten verursacht worden seien.

Über das gleichzeitig praktizierte Sittenbild der Salzburger AK brauche wegen der Tatsache, daß diese noch flugs vor dem 1. Oktober d. J. ihre Preise für Saalvermietungen um rund 10 % hinaufsetzte, wohl kein Wort verloren werden, sagte Haigermoser. Daß darüber hinaus die AK nicht bereit sei, bei den Zwangsmitgliedsbeiträgen nach unten zu gehen, wie es die Wirtschaftskammer nach freiheitlichem Drängen getan habe, sei ein besonderes Schmankerl am Rande.

Jeder seriöse Wirtschaftskenner mußte anerkennen, daß der Handel und die Gastronomie im speziellen als "Gratiswechselstube" der Nation fungieren und daher die altmarxistisch-sozialistische Hatz auf die mittelständischen Betriebe eine peinliche Entgleisung der Gusenbauer-Genossen darstelle, schloß Haigermoser. (Schluß)

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