Ambulante Pflegedienste müssen weiter ausgebaut werden

LR Schmid präsentierte aktuellen Bericht

Bregenz (VLK) - "Insbesondere die demografische
Entwicklung mit einem wachsenden Anteil älterer Menschen
macht den weiteren Ausbau der ambulanten Pflegedienste
notwendig." Das betonte Soziallandesrätin Greti Schmid heute, Donnerstag, im Landhaus anlässlich der Präsentation des
aktuellen Berichtes für die Jahre 1998 - 2000. Erstmals
werden darin neben der Hauskrankenpflege auch die Mobilen Hilfsdienste und der Familienhilfe-Fachdienst als weitere
Stützen der Pflege zu Hause dokumentiert. ****

Der regionale Bedarfs- und Entwicklungsplan des Landes
macht die wachsenden Anforderungen an die ambulanten Dienste deutlich. Der Bedarf wird in den nächsten Jahren um 30 bis 40 Prozent steigen. Dazu kommt, dass sich die Pflegeheime
stärker auf Bewohner in höheren Pflegestufen konzentrieren
werden und dass es künftig weniger Pflegende Angehörige geben wird.

Landesrätin Schmid bekräftigte das sozialpolitische Motto
des Landes Vorarlberg "ambulant vor stationär". Das
vorbildliche System der ambulanten Dienste gebe vielen
Betroffenen, die auf Pflege und Betreuung von außen
angewiesen sind, die Möglichkeit, weiterhin in ihrer
vertrauten Umgebung wohnen zu können. Der nun vorliegende
Bericht liefere wichtige Informationen, um die Planung und
Umsetzung weiterer konkreter Maßnahmen fachlich fundiert vorantreiben. Schmid: "Wir müssen wissen, wohin es geht,
damit wir agieren können."

Die Mobilen Hilfsdienste haben in Vorarlberg mittlerweile
beinahe Flächendeckung erreicht. Im Jahr 2000 haben 1.161
geschulte "Laienhelferinnen bzw. -helfer" der Mobilen
Hilfsdienste fast 2.000 Menschen betreut und dabei 235.000 Einsatzstunden geleistet. Beim Familienhilfe-Fachdienst
stehen im letzten Jahr 5.752 betreute Personen in 1.551
Haushalten und insgesamt 8.587 Einsatztage zu Buche. Der Hauskrankenpflege-Fachdienst steht in allen Vorarlberger
Gemeinden zur Verfügung. Er wird von 67 Krankenpflegevereinen angeboten, deren Funktionärinnen und -funktionäre
ehrenamtlich tätig sind. Rund 6.900 Patienten wurden im Jahr
2000 von den Pflegefachkräften des Hauskrankenpflege-
Fachdienstes zu Hause gepflegt.
(gw,nvl)

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