Zellot: Mit neuem Tierarzneimittelkontrollgesetz wird Bündnis zwischen Bauern und Konsumenten weiter ausgebaut

Wien, 2001-12-06 (fpd) - Das heute im Gesundheitsausschuß behandelte Tierarzneimittelkontrollgesetz schafft eine neue Vertrauensbasis zwischen Bauern, Tierärzten und Verbrauchern. So werden in Zukunft vom Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen per Verordnung Veterinärarzneimittel und Impfstoffe aufgelistet, die vom Tierarzt verschrieben werden müssen, jedoch nach entsprechender Ausbildung bzw. Anleitung vom Landwirt selbst an die Tiere verabreicht werden können.
"Es bleibt somit dem Tierarzt überlassen, in welcher Weise er den Tierhalter mit Rechten und Pflichten im Rahmen von Tiergesundheitsdiensten einbindet", sagte heute der freiheitliche Abgeordnete Roland Zellot. ****

Andererseits werden mit dem neuen Tierarzneimittelkontrollgesetz die Bestimmungen für die Anwendung und Lagerung von Tiermedikamenten verschärft und Vergehen gegen diese - mit bis zu 3 Jahren Haft -härter bestraft.

"Mit dieser Verschärfung wird ein wesentlicher Punkt in der Tierhaltung in Angriff genommen, der das Bündnis zwischen Bauern und Konsumenten weiter ausbaut. Die Tierärztekammer sowie die Konsumentenschützer stellen mit falschen Behauptungen die Landwirte an den Pranger. Das ist der falsche Weg, denn die BSE-Krise in Europa hat gezeigt, daß die österreichischen Bauern mit ihrer Produktionsweise verlässliche Partner für die Konsumenten sind", meint Roland Zellot abschließend. (Schluß)

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