Ringler: "Kunst im öffentlichen Raum gesetzlich verankern"

Anlässlich der morgen stattfindenden Diskussion zum Thema

Wien (Grüne) - "Die gesetzliche Verankerung von Kunst im öffentlichen Raum", fordert Marie Ringler, Kultursprecherin der Grünen, anlässlich der am Freitag, 7. Dezember um 19h im "Depot. Kunst und Diskussion" statt findenden Veranstaltung " Mehr Raum für öffentliche Kunst". Unter der Moderation von Christian Muhr diskutieren mit Marie Ringler und Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, Katharina Blaas-Pratscher vom nö. Kulturamt, die Performancekünstlerin Barbara Kraus sowie die Künstlerin Andrea van der Straeten.

Ringler: "Die Stadt als Kommunikationsraum soll den BewohnerInnen eine Auseinandersetzung mit Kunst ermöglichen, die neben Skulptur und Objekt, auch temporäre und prozesshafte Projekte beinhalten. Dabei spielt auch die Vermittlung der Kunst eine wesentliche Rolle." Die Wiener Grünen fordern daher:
- für die Finanzierung von Kunst im öffentlichen Raum 2% der im Budget der Gemeinde Wien für Bauvorhaben vorgesehene Ansätze auf ein zweckgewidmetes Einnahmekonto als Pool;
- ein nachvollziehbares System von Juries und Wettbewerben, bei dem Kunstschaffende die Möglichkeit haben, direkt einzureichen oder an Wettbewerben der Stadt Wien teilzunehmen;
- die Einbeziehung von KünstlerInnen in die allgemeine stadtplanerische Entwicklung und in den "Fachbeirat für Stadtplanung und -gestaltung".
"Kunst im öffentlichen Raum muss Kommunikation mit und über die Stadt ermöglichen, und darf nicht zur reinen Dekoration verkommen", schließt die Grüne Abgeordnete.

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Rathaus
4000/81821
http://wien.gruene.at

Pressebüro

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR/GKR