Bartenstein: Lösungen für Arbeitnehmer bei Semperit Traiskirchen finden

Arbeitsminister lädt Belegschaftsvertreter, Geschäftsführung

Wien (BMWA/OTS) - und AMS zu Gesprächen ein

Für die Arbeitnehmer, die von der Stilllegung
von der Reifenproduktion im Juli 2002 im Semperit-Werk Traiskirchen betroffen sind, müssen so rasch wie möglich Lösungen gefunden werden, sagte Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein auf die heutige Ankündigung des deutschen Reifenkonzerns Continental AG. Bartenstein lädt daher für morgen früh die Belegschaftsvertretung, die Geschäftsführung und Vertreter des AMS zu einer Unterredung ins Arbeitsministerium ein. ****

Der Arbeitsminister stehe bereits seit Monaten im ständigen Kontakt mit den zuständigen Landespolitikern und den Vorständen der Continental AG. In mehreren Gesprächen bot er dabei Unterstützungen in Form von der Errichtung eines automotiven Kompetenzzentrums oder eines Christan Doppler Laboratoriums an. Auch die von der Landesregierung NÖ geplante Gründung eines Automotiv Clusters am Semperit Testgelände würde ebenso unterstützt wie die Gründung der Craft-Center-Kottingbrunn GesmbH.

Bis jetzt seien noch keine Kündigungen ausgesprochen worden und es gäbe auch noch kein Auslösen des Frühwarnsystems. Trotzdem müssen so rasch wie möglich Lösungen für die betroffenen Arbeitnehmer gefunden werden. Bartenstein werde daher morgen die Ausweitung und Verlängerung der seit drei Jahren bestehenden Arbeitsstiftung vorschlagen. Im Mittelpunkt müsse dabei die Qualifizierung und in der Folge eine rasche Vermittlung stehen, betonte Bartenstein.

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