Niederwieser begrüßt Erhöhung der Studienplätze für FH-AnfängerInnen, aber Kritik an Startfinanzierung durch Länder

Wien (SK) SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser begrüßt den im Rahmen des Konjunkturgipfels präsentierten Plan der Bundesregierung, die Studienplätze für Fachhochschul-AnfängerInnen von 600 auf 1.200 zu erhöhen. "Mit eineinhalbjähriger Verspätung wird der SPÖ-Forderung, die Zahl der FH-Studienplätze aufzustocken, Rechnung getragen", so Niederwieser. Der Bedarf an mehr Studienplätzen sei gegeben. Jetzt gelte es, den Ausbau zügig voranzutreiben, verlangt Niederwieser. ****

Eine ablehnende Haltung vertritt Niederwieser jedoch gegenüber dem Plan Bildungsministerin Gehrers, mit Hilfe der Bundesländer das Angebot an neuen FH-Studienplätzen auszuweiten. "Da müssen Fremde Federn lassen. Gehrer schiebt die Verantwortung für das Bildungsangebot an die Länder ab, welche für Startfinanzierung der Studienplätze aufkommen, ohne dafür Steuereinnahmen lukrieren zu können", kritisiert der SP-Wissenschaftssprecher.

Positiv betrachtet Niederwieser die beim Konjunkturgipfel angekündigte Anhebung des Bildungsfreibetrages, welcher zwar unter dem Titel "Unternehmensentlastung" zu sehen sei, "die Betriebe aber animiert, in die Weiterbildung ihrer MitarbeiterInnen zu finanzieren". Zudem sei die gesicherte Anschlussfinanzierung für Forschung und Entwicklung als "Schritt in die richtige Richtung" zu werten. "Auch wenn die genauen Ziffern zu bezweifeln sind, scheint die Folgefinanzierung gesichert", schloss Niederwieser. (Schluss) se/mp

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