Titel: Junge Industrie: Arbeitsmarktpolitik muss Schulungen sichern

JI- Vorsitzender Salzer zeigt sich besorgt über die aktuelle Arbeitsmarktentwicklung

Wien (JI). Die Situation auf dem heimischen Arbeitsmarkt hat sich Ende 2001 dramatisch verschärft: mit 6,7 Prozent* liegt die Arbeitslosenrate weit über dem Wert des Vorjahres (5,8%). Tom Salzer, Bundesvorsitzender der Jungen Industrie, zeigt sich besorgt über die jüngste Entwicklung am österreichischen Arbeitsmarkt und fordert die Sicherung der Mittel für Schulungen und Umschulungen. "Das AMS muss im Hinblick auf die Vorgaben der EU auch weiterhin vor allem für Frauen, ältere Menschen und geringer qualifizierte Arbeitnehmer hinreichend Mittel für Schulungen und Umschulungen zur Verfügung gestellt bekommen", betont Salzer. Dafür sprechen die jüngsten Zahlen, die eindeutig beweisen, dass Österreich sich der Gefahr der steigenden Arbeitslosigkeit noch verstärkt bewusst werden muss.

"Wir leben in einer Wissensgesellschaft, Wissen ist entscheidend für die Prosperität eines Landes", sagt Salzer. Auf der Bundestagung der jungen Industrie im September dieses Jahres, die unter dem Thema "Zukünftige Welten der Arbeit" stand, waren sich alle Referenten darüber einig, dass Wissen, bzw. eine ständige Weiterbildung mit hoher Wahrscheinlichkeit den Weg in die Arbeitslosigkeit erspart. "Daran sieht man, wie wichtig es ist, dass Schulungen und Umschulungen in unserem Land auch weiterhin unverzichtbar bleiben, vor allem im Hinblick auf die arbeitsmarktpolitischen Zielsetzungen des AMS, die unter anderem die Verringerung der Arbeitslosigkeit und die Verhinderung der Konzentration der Arbeitslosigkeit auf bestimmte Personen oder Gruppen vorsehen", betont Salzer.

* 6,7% nicht saisonbereinigt; dieser Wert ist die Arbeitslosenquote gerechnet aus vorgemerkten arbeitslosen Personen in Prozent des unselbständigen Arbeitskräftepotentials.

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