ARBÖ: Ob Kleinkind oder Senior - Macht Euch sichtbar

Wien (ARBÖ) - Durch die Weihnachtshektik, auf der Suche nach dem "Geschenk der Geschenke", und durch die herrschenden düsteren Lichtverhältnisse leben Fußgänger in der Vorweihnachtszeit besonders gefährlich. Der ARBÖ appelliert an die Kraftfahrer mehr Vor- und Rücksicht walten zu lassen.

In den Großstädten erleichtern helle Straßenbeleuchtung, Fußgängerzonen und breite Gehsteige den Fußgängern die Weihnachtseinkaufstouren oder den Weg zur Arbeit. Im Randbereich der Ballungszentren, in ländlichen Gegenden oder außerhalb von Ortsgebieten sind Gehsteige oft schmal oder fehlen überhaupt, die Straßenbeleuchtung ist spärlich oder gar nicht vorhanden. Wer hier sicher sein Ziel "per pedes" erreichen möchte, muss nach dem Slogan "Mach Dich sichtbar" handeln, so die ARBÖ-Verkehrsexperten. Dies gilt für alle, vom Kleinkind bis zum Senior.

Helle Bekleidung mit reflektierendem Material sind das winterliche Nonplusultra - sie machen einen Fußgänger auf mehr als 100 Meter erkennbar und sind deshalb für einen Fußgänger lebenswichtig. Das reflektierende Material kann auch nachträglich angebracht werden oder ist auf Kinder- und Jugendbekleidung bereits vorhanden. Auf Schuhen, Stiefeln, Regenbekleidung, auf Einkaufs- oder Schultaschen kann es leicht aufgeklebt werden, so die ARBÖ-Verkehrsexperten. Reflektierende Armbinden können auch rasch übergestreift werden.

Jedoch: Wenn sich ein Fußgänger im Straßenverkehr nicht richtig verhält, dann nützen auch die hellste und reflektierendste Kleidung nichts. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte vorhandene Schutzwege benützen und die Straße auf dem kürzesten Weg queren. Ist ein Zebrastreifen vorhanden, so sollte dieser auch für die Straßenquerung unbedingt benützt werden, hier besteht im übrigen in einem Bereich von 25 Metern gemäß Straßenverkehrsordnung eine gesetzliche Benutzungspflicht. Der ARBÖ rät den Fußgängern, sich im Sinne der eigenen Sicherheit vor jeder Fahrbahnquerung zu vergewissern, ob der Übergang wirklich frei ist. Lieber einmal zuviel als einmal zu wenig umschauen!

Auf Straßen ohne Gehsteig und Freilandstraßen sollten Fußgänger übrigens grundsätzlich die linke Straßenseite benützen, damit werden entgegenkommende Fahrzeuge rechtzeitig gesehen und man kann rechtzeitig ausweichen. Kinder sollten, unabhängig, ob ein Gehsteig vorhanden ist oder nicht, am äußeren Straßenrand geführt werden, raten die ARBÖ-Verkehrsexperten.

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