LH Haider: Für attraktiven Wirtschaftsstandort braucht es optimale (Aus-)Bildungsangebote

Kärntens offensive Bildungspolitik wird durch Arbeitsmarkt und Wirtschaftsdaten bestätigt - Appell zu Reformgesinnung und bildungspolitischer Diskussion

Klagenfurt (OTS) - Um als Wirtschaftsstandort attraktiv(er) zu werden, brauche es rechtzeitig die richtigen Weichenstellungen in der Bildungspolitik, betonte Landeshauptmann Jörg Haider in Feldkirchen. In Kärnten sei dies geschehen und eine Fülle von Maßnahmen im Bildungsbereich gesetzt worden, um den Bedarf an topqualifizierten Fachkräften nachzukommen. Die aktuellen wirtschaftlichen Daten würden die gesetzten bildungspolitischen Initiativen und die Umstrukturierung hin zu neuen Sektoren auch voll bestätigen, hob der Landeshauptmann Kärnten vor dem Hintergrund des allgemeinen Konjunktureinbruchs und der gestiegenen Arbeitslosigkeit hervor, das weit besser als andere Bundesländer abschneide. Die Arbeitslosigkeit sei deutlich besser als der Österreich-Schnitt, Zuwächse gibt es sogar im Bereich Frauenbeschäftigung. Selbst die Bauwirtschaft entwickle sich hier günstiger, obwohl die Kärntner Unternehmer in anderen Bundesländern Ausfälle haben und dies zu kompensieren sei.

Kärntens Einsatz in den Wachstumsbranchen wie Informationstechnologie, Kfz- und Maschinenbau, Elektronik- und Softwarecluster usw. haben sich positiv ausgewirkt. Die notwendigen Veränderungs- und Anpassungsprozesse müßten zur Kenntnis genommen werden, appellierte der Landeshauptmann. Alle müßten sich bewegen und Reformfreude an den Tag legen, soll Kärnten in seiner Aufwärtsentwicklung nicht zurückbleiben. Auch die wissenschaftliche Diskussion sollte intensiviert werden, so Haider.

Haider umriss die bildungspolitische Offensive des Landes anhand vieler Beispiele: das landesweite Projekt "Schulen ans Netz" für alle Pflichtschüler gehört ebenso dazu wie die Tatsache, dass Kärnten österreichweit die meisten IT-Klassen hat. Der Technologiefonds, der Studiengang Informatik an der Uni Klagenfurt, das vielfältige Fachhochschulkonzept, neue praxisorientierte Lehrwerkstätten, der Berufsschulwettbewerb "Lion", Matura mit IT-Lehre und viele neue Profilierungen an Höheren Schulen zeigen, dass Kärnten massiv auf (Aus-)Bildung setze und diesbezüglich ein Maximum an Angeboten sowie Durchlässigkeit biete, unterstrich Haider. (Schluss)

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