ÖBB-Frühdiagnose-System ordnet Belastungstests von Bremsscheiben an

Das Frühdiagnosesystem der ÖBB sorgt für Sicherheit im Schienenverkehr

Wien (ÖBB) - Das eigens für die Reisesicherheit entwickelte ÖBB-Frühdiagnose-System schreibt nach einer Routineprüfung nun Belastungstests von einigen Bremsscheiben vor. In einem routinemäßigen Testverfahren wurde gestern eine Materialermüdung an einem Exemplar eines Bremsscheibentyps festgestellt, mit dem ein kleiner Teil der Reisewaggons ausgestattet ist. Im Sinne einer guten internationalen Kooperation haben die ÖBB sowohl die Herstellerfirma als auch jene europäischen Bahnen informiert, die diesen Bremsscheibentyp im Einsatz haben. Für die betroffenen Reisewaggons wurde ein Boxen-Stopp angeordnet, bei dem die Bremsscheiben einer genauen Analyse und einem Belastungstest unterzogen werden. Bei etwaigen Mängeln wird sofort ein Komplett-Austausch durchgeführt. Durch betriebliche Anpassungen kann im Reiseverkehr jedes Risiko ausgeschlossen werden. Die hohen Sicherheitsstandards der ÖBB sind voll intakt. Für die Fahrgäste haben die technischen Sicherheitsmaßnahmen keinerlei Auswirkungen.

Für das Frühdiagnose-System, das von ÖBB-Generaldirektor Rüdiger vorm Walde intensiv unterstützt wird, ist die Feststellung dieser Materialermüdung ein Erfolg. Es zeigte sich, dass durch dieses System Mängel bereits im Voraus erkannt und behoben werden können.

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: 01-93000-32233
Fax: 01-93000-25009
Email: pressestelle@kom.oebb.at

ÖBB Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBB/NBB