Nürnberger: ÖGB wird Benyas Vermächtnis hochalten

Viele Errungenschaften ohne Benya undenkbar

Wien (GMT/ÖGB) Tief bestürtzt zeigte sich heute Metallervorsitzender Rudolf Nürnberger über den Tod des Metaller-Ehrenvorsitzenden Anton Benya. "Wir verlieren einen engagierten Kollegen und Freund, der wie kaum ein anderer in der österreichischen Politik Handschlagsqualität, Aufrichtigkeit und Menschlichkeit vorgelebt hat."++++

Nürnberger: "Anton Benya hat bis zuletzt aktiv an der Politik der Metaller und des ÖGB mitgewirkt. Er hat es sich niemals nehmen lassen, gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen im ÖGB gegen unsoziale, arbeitnehmerfeindliche Maßnahmen zu protestieren." Erst im vergangenen Juli, anlässlich der Großdemonstration des ÖGB, sagte Benya, dass man nie aufgeben dürfe, um seine Anliegen zu kämpfen.

Seinen politischen Grundsätzen ist Benya stets treu geblieben:
Zeit seines Lebens war er ein glühender Antifaschist, zwei Mal wurde er für diese Einstellung inhaftiert. Er hat immer wieder und bis zuletzt appelliert, dass sich die finsteren Zeiten von Austrofaschismus und Nationalsozialismus niemals wiederholen dürfen.

Nürnberger. "Ganz ohne Zweifel war Anton Benya an vorderster
Front Erbauer vieler sozialer Standards und Rechte für die Beschäftigten in Österreich. Vieles, das für uns heute selbstverständlich ist, wäre ohne Anton Benya undenkbar. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verlieren mit Benya einen ihrer ganz Großen, der bis zum Schluss niemals den Kontakt zu den Menschen verloren hat. Die Gewerkschaft Metall - Textil und der ÖGB werden Benyas Vermächtnis hochhalten, nämlich niemals aufzuhören, die Interessen der arbeitenden Menschen in Österreich zu vertreten, egal wie schwierig die Rahmenbedingungen auch sein mögen."

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GMT-Presse

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