ÖGB trauert um Anton Benya

Verzetnitsch: "Wir verlieren eine der wichtigsten Symbolfiguren der Gewerkschaftsbewegung in der zweiten Republik"

Wien (ÖGB). "Anton Benya war eine der wichtigsten Symbolfiguren
der Gewerkschaftsbewegung in der zweiten Republik. Mit seiner Person ist untrennbar die gesellschafts- und wirtschaftspolitische Entwicklung Österreichs verbunden. Anton Benya ist darüber hinaus Symbol und eine der tragenden Säulen der österreichischen Sozialpartnerschaft gewesen, der die Österreicher Wohlstand, Fortschritt und soziale Sicherheit zu verdanken haben. Er war maßgeblich am Wiederaufbau Österreichs beteiligt." Das erklärte heute ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch in einer ersten Reaktion auf den Tod seines Amtsvorgängers.++++

Anton Benya stand 24 Jahre an der Spitze des ÖGB. "Sein ganzes politisches Leben widmete er dem Kampf für die Rechte der ArbeitnehmerInnen", erinnert Verzetnitsch. "Auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven politischen Leben setzte er sich unermüdlich für die Belange der ArbeitnehmerInnen, soziale Gerechtigkeit und Demokratie ein." So nahm er noch im vergangenen Juli an der ÖGB-"Demo für Demokratie" teil und engagierte sich für die Urabstimmung für soziale Gerechtigkeit. Verzetnitsch: "Anton Benya war über alle Fraktionsgrenzen hinweg anerkannt und hinterlässt eine große menschliche Lücke. Unser tiefes Mitgefühl gilt vor allem Frau Benya und ihrer Familie." (kr)

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