Hohes Ausbildungsniveau in der Metalltechnik lockt internationale Fachleute an

Bundesinnungsmeister Otto Weisleitner: "Metallzentren in Österreich können die Eingangsqualifikation deutscher Meister und Techniker verbessern"

Wien (PWK883) - Das Land Baden-Würtemberg setzt eine Initiative
zur Verbesserung der Qualifikation von Meistern und Technikern. Im zeitnahen Bezug zur Meister- bzw. Technikerausbildung wird von unserem nördlichen Nachbarn Interessierten ein bis zu sechs Monate dauernder Studienaufenthalt in Österreich finanziert. Dabei wird insbesondere die Branche der Metalltechniker erwähnt.

"Derzeit sind wir in der Recherche, welche Einrichtungen der praktischen Berufsausbildung in Österreich hinsichtlich der Eingangsqualifikation von deutschen Meistern und Technikern besucht werden können. Ganz sicher werden hier die echten Metallzentren und typischen Regionen punkten" ist Weisleitner überzeugt.

Eklatant ist nach wie vor der Facharbeitermangel in der Metallbranche. "Aus diesem Grund läuft zur Zeit auch eine mehrstufige Kampagne, damit wir junge Menschen von den Vorteilen unserer dualen Fachausbildung überzeugen können". Weisleitner sieht hier in jedem Fall sofortigen Handlungsbedarf für verbesserte Rahmenbedingungen. "Wir haben mit Problemen im eigenen Land zu kämpfen. Leider nimmt der Staat z.B. auch in der Verpflichtung von Präsenzdienern aus unseren Betrieben immer weniger Rücksicht. Nicht selten werden zwei, ja sogar drei Mitarbeiter gleichzeitig eingezogen. Absolute Härtefälle, die einen Betrieb ruinieren können". (MH)

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