Gehrer zu FPÖ-Temelin-Kurs: "Wer sich auf einen Baum setzt, muss sehen, wie er wieder herunterkommt" - VP-Vize gegen Regierungsbeschluss nach Schüssels Brüssel-Reise

Vorausmeldung zu NEWS 49/01 v. 6.12.2001

Wien (OTS) - Die stellvertretende ÖVP-Chefin und
Bildungsministerin Elisabeth Gehrer findet in der morgen erscheinenden Ausgabe von NEWS deutliche Worte zum freiheitlichen Koalitionspartner und zur Vorgangsweise der Regierung in Sachen Temelin.

"Wenn man Festlegungen trifft, tut man sich halt schwer, wenn man sie nicht erreicht. Wer sich auf einen Baum hinaufsetzt, der sollte auch schauen, wie er wieder herunterkommt", so Gehrer in Richtung FPÖ.

Zur von der FPÖ geforderten einheitlichen Temelin-Linie: "Ich verstehe nicht, warum zwei verschiedene Partner nicht zwei verschiedene Wege suchen können. Man wird sehen, bei welchem Weg die Bevölkerung mitgeht".

Für Gehrer hat Außenministerin Ferrero-Waldner schon jetzt vollen Handlungsspielraum: "Da braucht es keinen Regierungsbeschluss und nichts. Die Frau Außenministerin kann sagen: Wie derzeit das Energiekapitel formuliert ist und mit allen Vereinbarungen, die zusätzlich getroffen worden sind, wollen wir diesen Weg umsetzen". Und weiter: "Einen Ministerratsbeschluss braucht man erst, wenn es um die Ratifizierung des Vertrages geht."

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