Kinderfreunde zur OECD-Studie: Zu wenige Akademiker in Österreich

Wien (SK) Die am Dienstag veröffentlichte PISA-Studie der OECD, die weltweit SchülerInnen auf Lesekompetenz, mathematische und naturwissenschaftliche Fertigkeiten prüfte, zeigt, dass Österreich im internationalen Vergleich im ersten Drittel rangiert. Bei genauerer Betrachtung der Ergebnisse lässt sich sogar feststellen, dass Österreich der Testsieger im deutschsprachigen Raum ist. Vergleicht man allerdings die Akademikerrate Österreichs im EU-Schnitt, dann stellt man verwundert fest, dass es in Österreich die wenigsten Akademiker gibt, so die Kinderfreunde heute in einer Presseaussendung. ****

"Dieser Bruch, der hier im tertiären Bildungsbereich stattfindet, wird durch die Einführung der Studiengebühren noch verstärkt. Man fördert Kinder und Jugendliche, um sie dann an einer wichtigen Schnittstelle alleine stehen zu lassen. Ein Drittel weniger Studierenden dieses Semester sollte die Regierung alarmieren, dass bildungs- und wissensdurstige junge Menschen die Belastung von 10.000 Schilling (726,7 Euro) jährlich für ihre Bildung nicht aufbringen können", kritisierte Josef Hieden, Schulsprecher der Österreichischen Kinderfreunde am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (Schluss) ah/mm

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