Schabl: Steht nun auch PädAk Baden vor der Schließung?

Bildungsangebot darf nicht ausgehungert werden - Impulse statt Einsparungen

St. Pölten, (SPI) - "Die blauschwarze Bundesregierung übt sich immer wieder darin, das Bildungsangebot zu verkleinern und wegzukürzen. Steht nun auch die Pädagogische Akademie des Bundes (PädAk) in Baden vor der Schließung? In letzter Zeit verhärten sich die Gerüchte, dass die PädAk Baden geschlossen werden soll. Das wäre aus bildungspolitischer Sicht für die gesamte Region bzw. für ganz Niederösterreich eine Katastrophe, wenn die einzige PädAk in unserem Bundesland zugesperrt werden würde. Die PädAk Baden ist eine essentielle Grundlage und Voraussetzung für die professionelle Ausbildung des Lehrpersonals in unserem Land", kommentiert der Zweite Präsident des NÖ Landtages LAbg. Emil Schabl mögliche Schließungspläne.****

Die Verschlechterungen in unserem Bildungssystem durch die Kürzungen der FP/VP-Bundesregierung nehmen immer größere Dimensionen an. Zusatzangebote wie Förderkurse werden einfach gestrichen, offene Dienstposten nicht nachbesetzt, während die Schülerzahlen in den Klassen angehoben und Studiengebühren eingehoben werden. Trotzdem bleibt die Situation für die Studenten gleichermaßen schlecht, die Hörsäle sind genauso überfüllt wie vor der Einführung, es gibt genauso lange Wartezeiten für Prüfungstermine, veraltete Einrichtungen und eine Vielzahl an bürokratischen Hürden. "Es ist erschreckend wie diese blauschwarze Bundesregierung das Bildungsangebot ‚aushungert'. Statt Einsparungen brauchen wir gerade bei der Bildung neue Impulse, denn Bildung ist der wichtigste Garant für den Wohlstand und die Entwicklung unseres Landes. Wir brauchen deshalb auch weiterhin eine so wichtige Bildungsstätte wie die PädAk in Baden. Als Geburtshelfer der blauschwarzen Bundesregierung und als Kuratoriumsvorsitzender der PädAk Baden liegt die Verantwortung für den gesicherten Fortbestand der Akademie vor allem auch bei LH Erwin Pröll. Er hat im Sinne der Niedösterreicherinnen und Niederösterreicher für den Weiterbestand der PädAk Baden zu sorgen", so Schabl.
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