Parlaments-Säulenhalle: Vernissage & Buch "Moderne Ikonen" BR-Präsident Schöls eröffnete Wollenek-Ausstellung mit Gospel-Chor

Wien (OTS) - In der gesteckt vollen Säulenhalle des Parlaments begrüßte Dienstagabend Bundesratspräsident Alfred Schöls hochrangige Gäste zur Vernissage "Moderne Ikonen" von Prof. Anton Wollenek, der dabei auch das gleichnamige Buch (Styria-Verlag) vorstellte. Die Betrachtung der Ikonen böte die Gelegenheit, etwas inne zu halten im Alltagstrubel, sagte Schöls. Zugleich sei diese Art von Kunst auch sehr gut zur Jahreszeit passend, erst echt deswegen, "weil wir weit von dem entfernt sind, was Waggerl die stillste Zeit im Jahr genannt hat." Der Bezug zur Ende Dezember auslaufenden Niederösterreichischen Bundesratspräsidentschaft ist, wie Präsident Schöls erwähnte, durch den Wohnsitz Wolleneks (Baden) gegeben und wurde bei der Vernissage durch eine Gospel-Darbietung des Chors der Musikhauptschule Klosterneuburg sowie in Form der Bewirtung durch Schülerinnen der HLF Krems unterstrichen.

Wollenek, 1920 in Grödig bei Salzburg geboren, studierte Elektrotechnik, Volkswirtschaft und Zivilrecht und war damit beruflich auf einer ganz anderen Ebene: In leitender Position in der Industrie sowie im höheren Schulwesen. Dennoch fand er die Zeit, ca. 60 moderne Ikonen zu schaffen, von denen etwa die Hälfte im Parlament zu sehen sind. Bei der Vernissage sagte Wollenek, er sollte zwar "mindestens 500 Personen danken, die sich im Laufe der Jahrzehnte für meine Arbeit engagiert haben", drei davon aber nannte er namentlich:
Kardinal Dr. Franz König, Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger und den Sohn des früheren griechischen Erzbischofs Chrysostomos.

Unter den zahlreichen Ehrengästen der Vernissage befanden sich Nationalratspräsident Dr. Heinz Fischer, Bundesrats-Vizepräsident Dr. Jürgen Weiss, der frühere ÖGB-Präsident und Innenminister Franz Olah sowie die Witwe von Altbundespräsident Kirchschläger, Herma. In Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll begrüßte NR-Abg. Ing. Hermann Schultes. Anläßlich der Ausstellung, deren Idee vom langjährigen Bundesratspräsidenten Univ.Prof. Herbert Schambeck stammt, legte die Post einen eigenen Sonderpoststempel auf, der beim Sonderpostamt 1150 Wien zu erhalten ist.

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