LH Sausgruber: Schon 80 Gemeinden mit dem Land vernetzt

Aktueller Zwischenstand: 99 Prozent der EDV- Arbeitsplätze der Gemeinden sind vernetzt

Bregenz (VLK) - Vor kurzem konnte die achtzigste Gemeinde
an das Verwaltungsnetz Vorarlberg angeschlossen werden. In
den nächsten Tagen werden weitere sechs Anschlüsse
realisiert. Damit sind 99 Prozent der Gemeinde-EDV-
Arbeitsplätze mit dem Land vernetzt, zieht Landeshauptmann
Herbert Sausgruber eine aktuelle Zwischenbilanz: "Diese
Vernetzung ist eine wichtige Voraussetzung für behördenübergreifende EDV-Anwendungen und ein großer Schritt
in Richtung e-Government. ****

"Wir wünschen uns, dass in Kürze alle Gemeinden im Verwaltungsnetz sind. Seitens des Landes bemühen wir uns, Anwendungen aus unserem Bereich den Gemeinden zu öffnen. So
planen wir auch demnächst das geografische Informationssystem
den Gemeinden anzubieten", so der Landeshauptmann.

10.000 Mails pro Tag

Derzeit werden über dieses Netzwerk pro Tag 10.000 Mails verschickt. Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaften können
für behördliche Aufgaben Meldedaten der Gemeinden abfragen.
Damit erspart sich der Bürger den Weg in das Meldeamt der
Gemeinde, wenn er einen Pass oder Führerschein beantragt.
Weitere gemeinsame Anwendungen sind Wohnungswerber- und Sozialhilfeanwendung. In diesem Behördenintranet sind mehrere Sicherheitsmechanismen wie Firewalls und Virenschutz, die
allen Teilnehmern zugute kommen, umgesetzt. Diese
Technologien werden von der Vorarlberger Telekommunikationsgesellschaft (VTG) bereitgestellt.

"Die Nutzungszahlen und das Datenaufkommen sind ordentlich
am Steigen. Dies beweist, dass eine hohe Akzeptanz bei allen Teilnehmern vorhanden ist", freut sich VTG-Geschäftsführer
Heinz Loibner. Es gilt jetzt weitere Anwendungen
elektronisch abzubilden, die derzeit manuell und in größerer Quantität bearbeitet werden. Diese Überlegungen werden
derzeit von einer eigenen e-Government Arbeitsgruppe
angestellt.
(so/tm,nvl)

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