Gaugg von heimischen Versicherern enttäuscht

Wien,2001-12-05 (fpd) - Tief enttäuscht von der heimischen Versicherungswirtschaft zeigte sich heute FPÖ-Sozialsprecher und Mitglied des Budgetausschusses Abg. Reinhart Gaugg. *****

"Jahrzehntelang hätten sich die heimischen Versicherungen am österreichischen Paradeunternehmen AUA eine goldene Nase verdient, sagte Gaugg. "Nach dem 11. September 2001 haben sich diese aus der Verantwortung gestohlen. Seither haftet die Republik Österreich bzw. die österreichischen Steuerzahler." Diese Haftung solle nunmehr bis 30. April 2002 verlängert werden. Dies sei aber keineswegs einsichtig. Gaugg fordert die heimischen Versicherer auf, umgehend Lösungsvorschläge zu präsentieren.

Obwohl die heimischen Versicherer steigende Gewinne zu verzeichnen hätten, sei festzustellen, daß die Erträge in den Pensionskassen dramatisch sinken. "Es ist zu befürchten, daß für das Jahr 2001 sogar der Verlust von Kapital eintreten kann", so Gaugg. Der FPÖ-Sozialsprecher erwartet sich auch in diesem Bereich entsprechende Lösungsvorschläge, da die Versicherungswirtschaft Interesse an der neu zu gründenden Abfertigungskasse bekundet habe und "dies nur schlecht mit den oben genannten Zuständen durchführbar ist", so Gaugg. Die Finanzverantwortlichen der Republik werden gut beraten sein, sich am internationalen Markt zu orientieren. (Schluß)

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