Fritz Neugebauer: "Uni-Reform mit Qualität, aber ohne Zeitdruck"

GÖD bietet Verhandlungen zur Erarbeitung einer Regierungsvorlage an

Wien (OTS) - Im Rahmen einer großen Gesprächsrunde mit Fr. Bundesministerin Elisabeth Gehrer steckte im Beisein der beiden betroffenen GÖD-Bundessektionen der Vorsitzende der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) Fritz Neugebauer die Eckpunkte der Uni-Reform aus gewerkschaftlicher Sicht ab: zuerst muss es eine Evaluierung der gegenwärtigen universitären Situation geben. Dann müssen eine Kosten- und Nutzenrechnung und eine Schätzung der Folgekosten für eine Universitätsreform dargelegt werden. "Jedenfalls ist eine Uni-Reform mit Qualität nur ohne Zeitdruck möglich", stellte Fritz Neugebauer fest.

Fr. BM Gehrer stellt klar, dass im Falle einer Universitätsreform insbesondere auch für Vertragsbedienstete die Sicherung des bisherigen dienst- und besoldungsrechtlichen Niveaus gegeben sein wird und Optionsmöglichkeiten eröffnet werden. Infolge der Dienstrechtreform sind 130 Problemfälle im Bereich des wissenschaftlichen Personals angefallen, die Lösung dieser Fälle soll positiv in Angriff genommen werden. Bezugnehmend auf Gehaltsfragen im Bereich des medizinisch-wissenschaftlichen Personals verwies Fr. BM Gehrer auf Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der Organisationsreform. Im Rahmen von Schwerpunktsetzungen (Universitätsmilliarde) können methodisch-didaktische Gewichtungen gesetzt werden.

Hinsichtlich der Definition des Reformbedarfs sind weitere Gespräche im Jänner 2002 beabsichtigt. Jedenfalls ist beiden Gesprächspartnern an einer konstruktiven Lösung gelegen.

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