Haupt: Freiwillige für die Gesellschaft unentbehrlich (1)

Follow-up-Veranstaltung im nächsten Jahr

Wien (BMSG/OTS) - Die "Helden des Alltags" standen gestern im Mittelpunkt einer Gala-Veranstaltung im Palais Ferstel. Ausgezeichnet wurden in Anwesenheit zahlreich erschienener politischer Prominenz insgesamt 30 Freiwillige und ehrenamtlich Tätige.

Mit der Gala und der heutigen Abschlussveranstaltung wird das von der UNO ausgerufene Jahr der Freiwilligen 2001 offiziell beendet. "Die Ehrung und Auszeichnung von Ehrenamtlichen wird auch im kommenden Jahr durchgeführt", kündigte der Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen, Mag. Herbert Haupt, eine Follow-up-Veranstaltung für 2002 an. Ebenso werde es 2002 eine Enquete geben, bei der die Ergebnisse der Arbeitskreise des Freiwilligenjahres und ihre Umsetzung diskutiert werden sollen. Der Staat, so Haupt, erspare sich durch das uneigennützige freiwillige Engagement jährlich die unglaubliche Summe von über 87 Mrd. Schilling. Dies habe Prof. Badelt in einer Studie errechnet.

Freiwillige und Ehrenamtliche für die Gesellschaft unentbehrlich

"Für den sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft sind die Freiwilligen und Ehrenamtlichen unentbehrlich. Sie sind das menschliche Antlitz einer Gesellschaft", bekräftigte der Minister sein Vorhaben, auch künftig den Freiwilligen jene Anerkennung und Würdigung zukommen zu lassen, "auf die sie selbstverständlich ein Anrecht haben". Die demokratischen und gesellschaftlichen Veränderungen, der Wandel der traditionellen Familienstrukturen, der Anstieg der Lebenserwartung und die steigende Zahl älterer Menschen deuteten darauf hin, dass das freiwillige Engagement für die Gesellschaft immer wichtiger werde, unterstrich Haupt. Freiwillige Tätigkeit und Engagement seien eine Quelle der Solidarität, die nicht versiegen, sondern weitersprudeln müsse.

Der Minister sprach in diesem Zusammenhang von der Einrichtung eines Netzwerkes von Ehrenamtsbörsen, die an freiwilliger Tätigkeit Interessierte vermitteln sollen. In seinem Ressort, betonte Haupt, werde außerdem an der Entwicklung eines Freiwilligen-Passes gearbeitet, der als persönliches Dokument den Freiwilligen ein Leben lang begleiten soll. "Damit kann der Nachweis der geleisteten Freiwilligenarbeit und die als Freiwilliger erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse dokumentiert werden", sagte Haupt. Dies könne bei Bewerbungen im öffentlichen Dienst und in der öffentlichen Wirtschaft von Nutzen sein.

Fortsetzung folgt
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