Österreichischer Tierschutzverein weist Vorwürfe von FP-Grollitsch scharf zurück

Wiener Tierschutzverein an finanzieller Misere selbst schuld

Salzburg (OTS) - Der Österreichische Tierschutzverein (ÖTV) weist die von FP-Tierschutzsprecher Grollitsch erhobenen Vorwürfe scharf zurück. Erst vor zwei Wochen informierte der ÖTV Grollitsch über das kürzlich reingestellte Verfahren gegen ÖTV-Präsident Erich Goschler wegen angeblicher Spendenveruntreuung. Die Justiz stellte das Verfahren ein, weil sich herausgestellt hat, dass alle Spenden für den Tierschutz verwendet worden sind. Es zeigte sich, dass der ÖTV seit Jahren eine geradezu vorbildliche Buchhaltung führt, die über die im Vereinsgesetz vorgesehenen Erfordernisse weit hinausgeht. Von "sich verdichtenden Indizien gegen den ÖTV", wie Grollitsch meint, kann also nach drei Jahren eingehender Prüfung durch die Justiz genauso wenig die Rede sein, wie von einer "undurchsichtigen Rolle des ÖTV" oder von "unseriöser Geschäftemacherei".

Es mutet seltsam an, dass der ÖTV gerade anlässlich des Bankrotts des Wiener Tierschutzvereines mit alten, längst widerlegten Vorwürfen konfrontiert wird. Nicht der ÖTV, sondern allein der Wiener Tierschutzverein hat die finanzielle Misere zu verantworten. Offensichtlich ist es leichter, ein "schwarzes Schaf ÖTV zu kreieren", als sich naheliegendere Fragen zu stellen: sind die finanziellen Reserven des Wiener Tierschutzvereines in Millionenhöhe plötzlich verschwunden? Was passierte mit den zahlreichen Erbschaften? Waren Bau und Betrieb des gigantischen Tierschutzhauses (220 Mio. S) von vornherein unfinanzierbar, die luxuriösen Gehege für exotische Tiere in einem "Wiener" Tierschutzhaus überhaupt notwendig? Der ÖTV verlangt zur Klärung all dieser Fragen eine Prüfung durch den Rechnungshof.

"Dem freiheitlichen Tierschutzsprecher Grollitsch ist offenbar nicht bekannt, dass dem ÖTV nur ein Bruchteil des Budgets des Wiener Tierschutzvereins zur Verfügung steht. Im Gegensatz zu den 150 (!) Angestellten des Wiener Tierschutzvereins erledigt der ÖTV mit nur sechs (!) fix Angestellten und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern österreichweit umfangreiche Tierschutzarbeit", so ÖTV-Geschäftsführer Mag. Christian Hölzl. "Dem ÖTV den schwarzen Peter zuzuschieben und gleichzeitig dem Wiener Tierschutzverein den Anstrich einer rein idealistischen Organisation zu verleihen, ist ja geradezu haarsträubend", so Hölzl empört.

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