Öllinger: Regierung ignoriert Probleme am Arbeitsmarkt

Grüne für Freigabe der Arbeitsmarktreserve für Soformaßahmen

Wien (OTS) - "Die absehbare dramatische Verschlechterung des Arbeitsmarktes wurde von dieser Regierung zur Gänze ignoriert. Nicht einmal angesichts der nun veröffentlichten Horrorzahlen finden sich Regierungsvertreter bereit, Sofortmaßnahmen zu setzen", kritisiert heute der Sozialsprecher der Grünen, Karl Öllinger.

Als erster Schritt wäre für die Grünen die Freigabe der Arbeitsmarktreserve von 1,5 Milliarden Schilling unerlässlich. Die Minister Grasser und Bartenstein werden aufgefordert die nötigen Schritte sofort zu setzen, damit dieses Geld in aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, insbesondere in Aus- und Weiterbildung, investiert werden kann, so Öllinger.

Darüber hinaus muss sichergestellt werden, dass allen lehrstellensuchenden Jugendlichen eine Einstiegsmöglichkeit in den Arbeitsmarkt gewährt wird. Die Regierung beschränkt sich auf die unnötige Debatte um die Verschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen statt rasch und unbürokratisch den nun Betroffenen unter die Arme zu greifen. "Denn Druck auf die Betroffenen schafft keine einzigen Arbeitsplatz und auch keine Perspektiven", so Öllinger abschließend.

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