JG-Wien: Ein Happel-Stadion voller StudentInnen weniger

20% Weniger Studierende - Studiengebühr trifft vor allem Finanzschwächere

Wien (OTS) "An der Entwicklung der Studierendenzahlen ist klar der gesellschaftspolitische Ansatz des blau-schwarzen Bildungsabbaukabinetts erkennbar", erklärte Petra Bayr, Vorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ Wien zu den kürzlich bekannt gewordenen Studierendenzahlen an Österreichs Hochschulen. "20% weniger Studierende, das bedeutet ein ausverkauftes Ernst Happel-Stadion weniger AkademikerInnen, und das obwohl die österreichische Quote von UniabsolventInnen im Europa-Schnitt schon nahe der Albaniens herumdümpelt", schlägt Bayr Alarm. "Das Argument, dass nun nur mehr ‚Karteileichen' nicht mehr inskribierten, ist reine Augenauswischerei, da vor allem finanzschwächere StudentInnen oder MaturantInnen es sich zweimal überlegen müssen, ob eine universitäre Ausbildung für sie leistbar ist", so Bayr.****

"Sogenannte ‚Karteileichen' auszuscheiden sei ja schön und gut", so Bayr weiter, "Tatsache ist aber ebenso, dass diese weder Labor-noch Übungsplätze beanspruchen und der universitären Verwaltung auch keine Arbeit machen". Allein den PrüferInnen seien sie unwillkommen, da für den, der keine Prüfungen ablegt, auch keine Prüfungstaxen zu lukrieren seien.

"Mit unserer Kampagne ‚Bildung ist Menschenrecht' haben und werden wir weiterhin auf die soziale Schieflage der Regierungsmaßnahmen im Bildungsbereich hinweisen", unterstrich Bayr und verwies abschließend auf den ‚Armutsadventkalender' der Jungen Generation in der SPÖ Wien, dessen Reinerlös bedürftigen StudentInnen zu Gute kommt, die sich die Studiengebühren sonst nicht mehr leisten könnten.

Der Armutsadventkalender ist in der Jungen Generation in der SPÖ Wien, Löwelstraße 18
1010 Wien, via Telefon unter 53427 233/234, Fax: 01 53427 480 oder email: wien_jg@spoe.at um ATS 150,- (Euro 10,90; zzgl. Porto) erhältlich. (Schluss)ng

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GR Petra Bayr

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