Schender: Studenten akzeptieren Studienbeiträge als Bildungsinvestition

Nur 50.000 Studenten weniger - Panikmache von ÖH und Opposition ging ins Leere

Wien, 2001-12-04 (fpd) - Der Bildungssprecher der FPÖ, RFJ-Bundesobmann Mag. Rüdiger Schender, kommentierte den Rückgang der Studentenzahlen um 50.000 deutlich weniger aufgeregt als Opposition und ÖH-Führung. Deren Unkenrufen zum Trotz seien es ganz im Gegenteil viel weniger als die prognostizierten 70.000, die Zahl beruhe außerdem auf einigen Mehrfachzählungen durch Doppelinskriptionen und sei der Beweis, daß sich viel zu viele Scheininskribenden an den Universitäten tummelten. ****

Es sei einerseits nicht von Bedeutung, wie viele Pseudostudenten sich ein Staat leiste, andererseits erweise sich die angeblich so niedrige Akademikerquote in Österreich ohnehin als "Schmäh", da weder Kurzstudien oder Baccalaureate angeboten, noch Lehrinstitutionen wie etwa die PädAk, anders als in den meisten EU-Staaten, eingerechnet werden würden. Außerdem sinke eben durch die Studiengebühren nicht die Zahl der Akademiker sondern Durchschnittsstudiendauer und Drop out-Rate, betonte Schender.

Die Studentenschaft wisse das zum Glück ganz genau und ließe sich nicht von rot-grünen Verunsicherungskampagnen beeindrucken. Ihr sei sehr wohl bewußt, daß der Leistungsgedanke wieder an erster Stelle stehen müsse, um internationale Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisen. "Das sollten endlich auch die Sozialisten im Hinblick auf ihre jahrzehntelangen bildungspolitischen Irrtümer erkennen", so Schender abschließend. (Schluß)

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