AK: 10.000 Unterzeichner fordern Entlastung der Pendler

Land Kärnten sagt Unterstützung für AK-Forderungen zu

Klagenfurt (OTS) - Der Weg zur Arbeit muss billiger werden! 10.000 Arbeitnehmer haben diese Forderung der Arbeiterkammer Kärnten mit ihrer Unterschrift unterstützt. "Wir appellieren an das Land Kärnten, sich bei den Verkehrsträgern und bei der Bundesregierung für eine Entlastung der Pendler einzusetzen," betonte AK-Präsident Josef Quantschnig heute bei der Übergabe der Unterschriften an den Kärntner Landesrat Gerhard Dörfler.

Der Weg zur Arbeit ist für Autofahrer und Benützer öffentlicher Verkehrsmittel auch in Kärnten empfindlich teurer, länger und unbequemer geworden. Laut einer Studie der Arbeiterkammer pendeln 53 Prozent der Kärntner Arbeitnehmer täglich zwischen Wohnort und Arbeitsplatz. Besonders hoch ist mit 30 Prozent der Anteil jener Arbeitnehmer, die zum Erreichen des Arbeitsplatzes über den Heimatbezirk hinaus pendeln müssen. Der Weg zur Arbeit wird also für immer mehr Kärntner länger und damit teurer.

"Die Regierung hat die Pendler seit dem Vorjahr stark belastet. Mit einer kärntenweiten Unterschriftenaktion fordern AK, der Verband Reisender Kaufleute und der Verein Fahrgast die Politik auf, den Weg zur Arbeit billiger zu machen", verlangt Quantschnig. Die Forderungen der Arbeiterkammer, die im Rahmen der Aktion "Arbeitswege müssen billiger werden!" von fast 10.000 Kärntnern unterstützt worden sind, lauten: großes und kleines Pendlerpauschale müssen unbefristet um 30 Prozent erhöht werden; das Kilometergeld muss auf 5,50 Schilling angehoben werden, die Tarife für Bahn- und Buspendler dürfen mindestens zwei Jahre nicht steigen, die Fahrpläne der öffentlichen Verkehrsmittel müssen pendlergerecht gestaltet werden.

Landesrat Gerhard Dörfler sagte zu, dass sich die Landesregierung massiv für die Umsetzung dieser Forderungen einsetzen wird. Eine Arbeitsgemeinschaft zwischen dem Land Kärnten und der Arbeiterkammer wird eingerichtet, die sich mit der Situation der Pendler beschäftigen und insbesondere die Möglichkeit der Einrichtung von Fahrgemeinschaften und zusätzlichen Park&Ride-Systemen prüfen soll.

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