Wurm zu Studentenzahlen: Bildungsministerin Gehrer widerspricht sich!

Wien (SK) "Offensichtlich ist es für die Ministerin und Pflichtschullehrerin Elisabeth Gehrer schwer zu verstehen, dass die Universitäten noch nicht ganz wie die Schule, wo es keine Inskription und keine "Scheinstudierenden" gibt, funktionieren. Anders kann ich mir nicht erklären, wieso sich Gehrer widerspricht," ist die Tiroler SPÖ-Abgeordnete Gisela Wurm verwundert. "Einmal spricht Elisabeth Gehrer von Scheininskribierten, die nun endlich von den Universitäten vertrieben worden seien, dann behauptet sie, dass sich durch die um 20 Prozent gesunkene Zahl der Studierenden an den österreichischen Universitäten, das Betreuungsverhältnis ändere." ****

"Frau Ministerin, Scheininskribierende können die Lehrveranstaltungen und damit die Arbeit der Betreuer nicht belasten, weil sie ja nur zum Schein und nicht für den "Schein" inskribiert sind," belehrt Wurm Elisabeth Gehrer.

"Weiters möchte ich noch festhalten, dass die knappe Milliarde Schilling, die Finanzminister Grasser durch die Studiengebühren eingenommen hat, ausschließlich für das Null-Bugetdefizit verwendet wird, keinen Schilling davon erhalten die Universitäten," so Wurm abschließend. (Schluss) ah/mm

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