Wissenschaftliche Umwelt-Arbeiten ausgezeichnet

Kossina überreichte Preisgelder

Wien, (OTS) Für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten im Umweltbereich wurden elf junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter von der Stadt Wien ausgezeichnet. Umweltstadträtin Isabella Kossina und die Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung Karin Büchl-Krammerstätter überreichten Förderungspreise im Wert von 70.000 Schilling.

Mit dem "Förderungspreis für wissenschaftliche Umwelt-Arbeiten" prämiiert die MA 22 (Umweltschutz) bereits seit 1998 hervorragende Diplomarbeiten und Dissertationen, die an Wiener Hochschulen zu verschiedenen umweltrelevanten Themen verfasst wurden. Heuer haben insgesamt 20 Akademikerinnen und Akademiker ihre Arbeiten eingereicht. Sechs davon wurden mit Hauptpreisen im Wert von jeweils 10.000 Schilling ausgezeichnet, fünf weitere Arbeiten erhielten Anerkennungspreise im Wert von jeweils 2.000 Schilling.****

Umweltstadträtin Isabella Kossina: "Mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten liefern die jungen Akademiker und Akademikerinnen, die Grundlagen für künftige Umweltmaßnahmen in Wien. Mit dem Förderungspreis wollen wir die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Stadtverwaltung fördern und die Wissenschaft motivieren, viele praxisnahe Projekte zu entwickeln."

Auch im Jahr 2002 wird der "Förderungspreis für wissenschaftliche Umwelt-Arbeiten" verliehen. Die Arbeiten müssen Themen behandeln, die für den Umweltschutz in Wien interessant und verwertbar sind. Wie man die Arbeiten einreicht, erfährt man bei der Wiener Umwelt Hotline unter der Telefonnummer 4000/88220. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2002.

Die Haupt-Preisträger 2001 und ihre Arbeiten

Beim "Förderungspreis für wissenschaftliche Umwelt-Arbeiten 2001" wurden 20 eingereichte Dissertationen und Diplomarbeiten durch eine Jury aus Umweltexperten der Umweltschutzabteilung bewertet. Die Palette der behandelten Themen reichte von der Abfallwirtschaft, über den Naturschutz und die Wasserwirtschaft bis hin zur ökologischen Wohnbauförderung. Bemerkenswert: Stammten in den vergangenen Jahren die Arbeiten größtenteils noch von männlichen Wissenschaftern, so wurde die Hälfte der Arbeiten heuer bereits von Frauen verfasst und das mit großem Erfolg. Denn vier von sechs Hauptpreisen gehen an Akademikerinnen.

Für folgende sechs Arbeiten wurden Hauptpreise zu jeweils 10.000.-- Schilling vergeben:

1. Methane Oxidation and Development of Methanotrophic

Microorganisms in Municipal Solid Waste Compost, Sewage Sludge Compost, and Garden Soil (Mag. Romana Hornek)
2. Belastung und Belästigung durch Gerüche. Evaluation von

Geruchssanierungsmaßnahmen aus umweltpsychologischer Sicht
(Mag. Ernst Neudorfer)
3. Entwicklung eines Konzepts für eine ökologisch orientierte

Wohnbauförderung (DI Gudrun Oberegger)
4. Grundlagen zur Operationalisierung des Konzeptes der

"ökologischen Leitplanken" für eine nachhaltige Entwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft (Dr. Brigitte Ömer)
5. Vertragsnaturschutz in Österreich - Bestandsaufnahme seiner

praktischen Handhabung sowie Maßnahmen des Verwaltungscontrollings für eine ökonomisch effiziente und ökologisch effektive Mittelallokation (Dr. Marianne Penker)
6. Wasserwirtschaftliche Probleme an der Donau zwischen Wien und

Bratislava (DI Dr. Gerhard Sigmund-Schwach)
(Schluss) vit/gat

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