Internationale Umweltkatastrophen "made in Austria"

Die Österreichische Kontrollbank garantiert für Umweltschäden und soziale Katastrophen

Wien (OTS) - Zeit: Mittwoch, 5. Dezember 2001, 9:30 Uhr
Ort: Café Schottenring, Schottenring 19, 1010 Wien

Woher kommt das Geld für Atomkraftwerke an Österreichs Grenzen? Wer baut und finanziert den Ilisu-Staudamm in der Türkei, für dessen Bau bis zu 80.000 Menschen zwangsweise umgesiedelt werden? Wer garantiert österreichischen Unternehmen, dass der Bau von Papierfabriken mit katastrophalen ökologischen Auswirkungen kein politisches und wirtschaftliches Risiko darstellt? Wie kommen Entwicklungsländer zu ihrer Schuldenlast?

Bei der Kritik an ökologisch und sozial unverträglichen Großprojekten stoßen Umwelt-, Sozial- und Entwicklungshilfeorganisationen immer öfter auf Exportkreditagenturen als einzige Financiers - unter ihnen die Oesterreichische Kontrollbank. Im Rahmen der Pressekonferenz stellen wir Ihnen/Euch die gemeinsame Studie von WWF, Greenpeace und Erlassjahr 2000

"Hinter verschlossenen Türen - Eine kritische Betrachtung der österreichischen Exportfinanzierung"

über die Rolle der Exportkreditagenturen - insbesondere der Oesterreichischen Kontrollbank - vor. Wir sprechen das Agieren österreichischer Firmen im Ausland an und präsentieren die Forderungen österreichischer NGOs.

Teilnehmer:
Bernhard Drumel, Geschäftsführer Greenpeace Österreich
Corinna Milborn, WWF Österreich
Martina Neuwirth, Erlaßjahr 2000 Österreich

Wir freuen uns auf Ihr / Euer Kommen!

Rückfragen & Kontakt:

Axel Krotz,
Greenpeace Pressesprecher,
Tel.: 01-5454580-33 od. 0664/2407075
Monika Mörth, WWF Öffentlichkeitsarbeit,
Tel. 01/48817-280 oder 0676/6115850

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