Zum Artikel von Dr. Georg Wailand in der Kronen Zeitung vom 04.12.2001: "Prinzhorn: Ladenöffnungs- und Meisterprüfungs-Reform"

Wien (OTS) - Thomas Prinzhorn ist in einem Punkt zuzustimmen: die Hürden für Klein- und Mittelbetriebe sind zu hoch - für bestehende und zu gründende.

Erleichterungen bei Firmengründungen sind daher ebenso anzustreben wie eine Reduktion der Belastungen für die heimischen kleinen und mittleren Unternehmen.

Lachhaft wäre es, von Thomas Prinzhorn und seiner Partei eine dahin gehende Politik zu erwarten. Die höchste Abgabenlast der Geschichte spricht Bände und hat viele KMU in den letzten zwei Jahren in eine bedenkliche Situation am Rande der Wettbewerbsfähigkeit gebracht.

Wem Prinzhorn wirklich zuarbeitet, zeigt sich an seiner Forderung, "die Geschäfte" von Montag bis Samstag von fünf bis 21 Uhr offen zu halten. Eine solche Forderung wurde und wird von den allermeisten UnternehmerInnen, Angestellten des Handels und KonsumentInnen abgelehnt. Sie dient nur den Handelsketten und Supermärkten, verdrängt weitere Nahversorger und schädigt auf Dauer die gewachsene Infrastruktur österreichischer Städte und Gemeinden.

Es gibt vernünftige Modelle, die Ladenöffnungszeiten auszudehnen. Eine solche Lösung muss jedoch Vorteile für die Kleinbetriebe haben -im Interesse aller.

GR Fritz Strobl, Präsident des Wiener Wirtschaftsverbandes

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