Domany: Österreichs Euro-Information und -Vorbereitung international vorbildhaft

Wirtschaftskammern Österreichs helfen Unternehmen die letzten Umstellungshürden zu bewältigen - Euro-Train fährt, 24 h Euro-Hotline läuft

Wien (PWK875) - "Die Vorbereitung und Information der Bevölkerung und Unternehmen zur Euro-Umstellung ist in Österreich sehr gut gelaufen", freut sich der Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, Christian Domany. Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz mit Innenminister Ernst Strasser zum Thema "Euro - Sicheres Österreich" betonte er, dass er daher auch optimistisch dem Jahres-und gleichzeitigen Währungswechsel entgegensehe. Die Wirtschaftskammern Österreichs informieren seit 1997 intensiv in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern wie der Euro-Initiative der Bundesregierung, den Banken, verschiedenen Medien zum Euro. "Das 'Projekt Euro' ist ein Herzeigemodell, wie man die neue Währung auf Schiene bringt", so Domany in Anspielung auf die Aktion des Euro-Trains, der zur Zeit 60 Bezirks- und Landeshauptstädte besucht. Mit zahlreichen Publikationen und Veranstaltungen der 133 Euro-Beauftragten der Wirtschaftskammern und einer eigenen Internet-Plattform wko.at/euro wurden alle 300.000 Mitglieds-Unternehmen in Österreich erreicht und gut auf den Tag der endgültigen Umstellung vorbereitet. Das Projekt Euro der WKÖ wurde dafür auch bereits in Brüssel international als "Euro best project" ausgezeichnet.

"Für letzte Instruktionen, Hilfestellungen und Detailinformationen steht seit Juli unser Euro-Callcenter in Kooperation mit dem ORF, der Oesterreichischen Nationalbank und anderen Partnern unter der kostenlosen Nummer 0800 221 222 rund um die Uhr zu allen Fragen zum Euro zur Verfügung. Es erreichen uns bis zu 250 Anrufe täglich, die sich vor allem in Richtung technischer Details bewegen, die Preisauszeichnung ist in der Bevölkerung kein Thema mehr", berichtete Domany. Als sehr erfolgreich bezeichnete Domany auch die Euro-Expertengespräche mit Minister Strasser, dem Kuratorium Sicheres Österreich und den Banken in ganz Österreich, die heute in Wien ihren Abschluss finden.

Acht zu geben sei sowohl auf Konsumenten- wie Unternehmerseite noch besonders bei Zahlscheinen, machte der Generalsekretär aufmerksam:
"Verwechselt man die extra gekennzeichneten Euro-Zahlscheine mit den herkömmlichen Schilling-Zahlscheinen, kann es durch die falschen Beträge bei Absender, Empfänger und Banken zu erheblichen Belastungen kommen."

Als besonders positiv hob Domany den belebenden Aspekt der neuen Währung für die Exportwirtschaft heraus. "Der Euro ist für die österreichische Wirtschaft ein wichtiger Export- und Konjunkturmotor. Entscheidend ist für unsere Exporteure vor allem der Entfall von Währungsschwankungen innerhalb des Euro-Raums. Dies erleichtert ihre Arbeit, erspart (Absicherungs-)Kosten und bringt hohe Berechenbarkeit für jedes einzelne Unternehmen." Der Euro werde künftig neben dem US-Dollar als zweite Weltwährung verstärkt bei internationalen Transaktionen verwendet werden. Auch das sei ein wesentlicher Vorteil für die heimischen Firmen, wenn sie vor allem beim intensiven Handel mit den mittel- und osteuropäischen Staaten, die in einigen Jahren auch EU-Mitglieder sein werden, statt wie bisher in Dollar künftig in unserer Landeswährung Euro fakturieren können. "Der Euro hilft somit vor allem den heimischen Klein- und Mittelbetrieben auch bei ihren Exporten auf der 'sicheren Seite' zu sein", bemerkte Generalsekretär Domany abschließend. (Ne)

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