Bartenstein: UNIDO und WTO setzten neue Impulse für Entwicklungsländer

Wirtschaftsminister eröffnet 9. Generalkonferenz der UNIDO in

Wien (BMWA/OTS) - Wien

Anlässlich der Eröffnung der 9. Generalkonferenz
der UNIDO, der UN-Organisation für industrielle Entwicklung in Wien, betonte Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein die neue Dynamik dieser Organisationen. Der Reformprozess, der vom neuen Generaldirektor Margarinos erfolgreich eingeleitet wurde, würde auch von den Mitgliedstaaten unterstützt.

Globalisierung und die Liberalisierung des internationalen Handels bedeuten auch eine große Herausforderung für die Arbeit internationaler Organisationen, besonders im Hinblick auf die spezifischen Bedürfnisse der Entwicklungsländer. Und internationale Organisationen sind sich dieser Verantwortung bewusst. So habe die WTO bei der vor 3 Wochen stattgefundenen Ministerkonferenz in Doha/Katar die Einleitung einer neuen Verhandlungsrunde beschlossen, die in besonderem Maße die Interessen der Entwicklungsländer zum Gegenstand hat.

Nach der von der Europäischen Union bereits im Vorfeld verabschiedeten Initiative zur Ermöglichung zoll- und quotenfreien Imports aller Produkte außer Waffen aus dem ärmsten Ländern dieser Welt hat auch die WTO ein deutliches Zeichen gesetzt: Zum einen sollen die Entwicklungsländer, unter anderem mit technischer Hilfestellung beim Kapazitätsaufbau, noch stärker bei der Umsetzung des WTO-Regimes unterstützt werden, zum anderen wird der Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten erleichtert, auch wenn die Entwicklungsländer selbst über keine eigenen Produktionskapazitäten verfügen. Hier wirkt die Arbeit der UNIDO komplementär: Durch Aufbau von Handelsstrukturen in den Entwicklungsländern trägt sie dazu bei, dass diese die aus der Liberalisierung des Welthandels resultierenden Vorteile auch entsprechend nutzen können. Dieses Beispiel zeige, dass die Herausforderungen der Globalisierung nur in einer koordinierten Zusammenarbeit aller relevanten internationalen Organisationen optimal bewältigt werden können, unterstrich Bartenstein.

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