Industrie stiftet neuen Preis für Dialog von Wirtschaft, Ethik und Religion

IV vergibt Preis in Höhe von 7.500 € in drei Kategorien - Beitrag für Debatte zwischen Ökonomie und Ethik - Zielgruppe sind Theologinnen und Theologen - Optionen des Jesuitenpaters Johannes Schasching als Leitlinie

Die pluralistische Welt des beginnenden 21. Jahrhunderts kennt keine einfachen Antworten und ist von einer Gleichzeitigkeit verschiedener Wahrheiten geprägt: "Die Hintergründe und Folgen des 11. September, die Chancen und Risiken der Biotechno-logie, die Debatten um Globalisierung und internationale Solidarität sind umstrittene Themen. Und sie sind Indikatoren des Bedarfs nach einem intensiven Dialog von Ökonomie, Ethik und Religion", begründet der Bereichsleiter Gesellschaftspolitik der Industriellenvereinigung, Dr. Christian Friesl, die Etablierung des "Preis für die Förderung des Dialogs von Wirtschaft, Ethik und Religion".

In diesem gesellschaftspolitischen Kontext vergibt die Industriellenvereinigung im Frühjahr 2002 erstmals diese Auszeichnung. Mit dieser Initiative soll ein Beitrag da-zu geleistet werden, die wissenschaftliche Debatte zwischen der Ökonomie und dem breiten Feld von Ethik, Theologie, Religion und Kirchen zu forcieren. Der Preis will vor allem Theolog/inn/en motivieren, sich der genannten Thematik zu befassen. Es können Arbeiten eingereicht werden, die sich mit dem theologisch-ökonomischen Diskurs im weiteren Sinn befassen und im Horizont der Optionen des Jesuiten Pater Johannes Schasching stehen, "sachgerecht, menschengerecht und gesellschaftsgerecht zu wirtschaften".
Der "Preis für die Förderung des Dialogs von Wirtschaft, Ethik und Religion" ist mit € 7.500 dotiert, die in 3 Kategorien vergeben werden. Über die Vergabe entscheidet ein Kuratorium, dem - unter dem Vorsitz von P. Prof. Johannes Schasching SJ - Vertreterinnen und Vertreter von Wirtschaft, Kirchen und Universitäten angehören.
Der Preis kann an österreichische Staatsbürger/innen, die an einer theologischen Fakultät oder Hochschule innerhalb der EU studier(t)en und an ausländische Staatsbürger/innen, die an einer österreichischen theologischen Fakultät oder Hochschule studier(t)en verliehen werden. Nähere Informationen stehen an den Fakultäten oder unter www.iv-net.at zur Verfügung.

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