Kronberger: Temelin-Panne = Ohrfeige für Polittechnokraten

Risikoreaktor darf nicht in Betrieb gehen

Wien, 2001-12-03, -(fpd) - Als "Ohrfeige für die politischen Technokraten, die glauben man könne den Schrottreaktor Temelin mit halbherzigen Kompromissen in den Griff bekommen", bezeichnete der EU-Abgeordnete und Energieexperte Hans Kronberger die 27. Temelin-Panne vom Sonntag.****

Kronberger: "Temelin stellt eine zu große Bedrohung für die Bevölkerung dar. Ein Augenzudrücken beim Abschluss des Energiekapitels kann daher nicht akzeptiert werden, Verhandlungen bis zur letzten Sekunde sind gefragt!"

Kronberger weiter: "Dabei sollten die Brüssel-Pilger lieber auf die Experten und Kritikern hören, die, wie die jüngste Panne zeigt, pausenlos recht bekommen, nämlich, dass der Risikoreaktor nicht in Betrieb gehen darf!"

Kronberger: "Eine europaweit atomkraftfreie Zukunft ist das übergeordnete Ziel. Ein Atomkraftwerk neu in Betrieb zu nehmen, dessen gravierende Sicherheitsmängel vorweg bestätigt sind entspricht einer Verantwortungslosigkeit, die verheerende Folgen nach sich ziehen kann. Von einer Politik der Nachhaltigkeit und der Voraussicht kann wohl keine Rede sein", so Kronberger abschließend.

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