Belgrad-Wien: Auf dem Weg zur Partnerschaft

Wien, (OTS) Als "Meilenstein auf dem Weg zur Partnerschaft zwischen den beiden Städten", bezeichneten die TeilnehmerInnen, die am vergangenen Samstag in der jugoslawischen Hauptstadt zu Ende gegangenen Expert-Innengespräche.

Wie DI Peter Brodesser (Leiter der MA 27) der RK gegenüber betonte, sei man einen wichtigen Schritt weitergekommen, konkrete Vorhaben der Belgrader Stadtverwaltung förderungsfähig zu gestalten. "Es ist zwar noch viel Arbeit zu tun, die Projekte so zu definieren, dass sie ausschreibefähig sind und die EU sie finanziell unterstützen kann, aber wir sind zuversichtlich, dass das bereits bei der nächsten Arbeitsrunde in etwa zwei Monaten konkrete Formen annimmt," betonte Brodesser. Er verwies auch darauf, dass Wien über die notwendige Expertise verfüge, bei der Erstellung ausschreibefähiger Unterlagen behilflich zu sein, um dann Anlagen in den Bereichen Abwasser, Wasser und Abfallbewirtschaftung zu errichten.

Brodesser betonte, dass seitens der Stadt Belgrad gewürdigt wird, dass Wien als einzige Stadt im Rahmen der Hilfsmaßnahmen durch die Lieferung von Kommunalfahrzeugen wertvolle Unterstützung geleistet hat, dass es aber nunmehr im Interesse Wiens liegen müsse, bei weiteren Vorhaben in Jugoslawien auch Wiener Unternehmen ins Spiel zu bringen.

Detailliertere Bearbeitungen sind noch bei stadtplanerischen Vorhaben nötig: So will Belgrad den Bereich der Festung Kalemegdan und des benachbarten Passagierhafens besser nutzen.
Die Wiener Delegation besuchte auch die donauabwärts gelegene Stadt Smederevo, um auch dort über gemeinsame umwelttechnische Projekte zu beraten.

Als Rahmen für alle weiteren Aktivitäten bietet sich das UTN (Urban Technology Network)-Fortsetzungsprojekt an.
So hat die Belgrader Bürgermeisterin Radmila Hrustanovic bereits im Frühjahr die von Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder vorgestellte UTN-Deklaration unterschrieben.

Damit, so DI Brodesser abschließend, sei ein Meilenstein auf dem Weg zu einer Städtekooperation zwischen Belgrad und Wien gesetzt, wie sie auch zwischen Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl und der Belgrader Bürgermeisterin besprochen wurde. (Schluss) lf

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