LHStv. Onodi: Keine Leistungskürzungen bei Heilbehelfen und Hilfsmitteln

Überlegungen des Gesundheitsstaatssekretärs, Brillen, Zahnspangen und Heilbehelfe nicht mehr zu unterstützen

St. Pölten, (SPI) - "Überlegungen des Gesundheitsstaatssekretärs, die Leistungen der Krankenkassen bei Heilbehelfen, Brillen, Zahnersatz, Zahnspangen und anderen Zusatzleistungen vollständig zu streichen, müssen strikt zurückgewiesen werden. Gerade in diesen Bereichen ist die soziale Komponente der Unterstützungen der Kassen hervorzuheben, wobei vor allem jene unter die Räder zu kommen drohen, die sich nicht so ohne weiteres teure Heilbehelfe bzw. Hilfsmittel leisten können", erteilt Niederösterreichs Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi derartigen Überlegungen von Gesundheitsstaatssekretär Reinhart Waneck, publiziert in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil", eine deutliche Absage.****

Diese Leistungen der Krankenkassen sorgen für eine soziale Ausgewogenheit beim Zugang der Patientinnen und Patienten zu Heilbehelfen und Hilfsmitteln. Eine komplette Streichung würde dazu führen, dass es in Zukunft eine "Zwei-Klassen-Gesellschaft" von Versicherten gibt: Jene, die es sich leisten können, alles aus der eigenen Tasche zu bezahlen und jene, die aufgrund einer geringeren finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Heilbehelfe und Hilfsmittel verzichten müssen bzw. sich nicht immer die notwendigen Erneuerungen leisten können. "Die Leistungen der Kassen zu Heilbehelfen und Hilfsmitteln, wie Zahnspangen, Brillen, Zahnersatz, sowie die entsprechenden Zusatzleistungen der Kassen für Impfungen und Kuren müssen beibehalten werden", fordert Onodi.
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