Kranzl: Kaufkraftverlust der Pensionisten schädigt auch die Wirtschaft

Niederösterreich (SPI) Die beschämend niedrige Pensionsanpassung von 1,1 Prozent für die Pensionistinnen und Pensionisten bringt nicht nur einen Verlust an Lebensqualität für viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, sondern schädigt auch die Wirtschaft in einer sehr schwierigen Situation. "Die erschreckend hohen Arbeitslosenzahlen hätten schon längst ein Gegensteuern der Bundesregierung erfordert. Mit dem Realverlust von zumindest 1,8 Prozent verlieren die älteren Menschen auch an Kaufkraft. So werden wieder Arbeitsplätze gefährdet", stellte Soziallandesrätin Christa Kranzl fest.

Die älteren Menschen hätten es sich verdient nach einem schweren Berufsleben den Ruhestand genießen zu können. Viele möchten ihren Lebensraum neu gestalten, oder unterstützen die Kinder und Enkelkinder bei der Existenzgründung. "Die Kaufkraft der PensionistInnen ist nicht nur für sie selbst, sondern auch für die Wirtschaft wichtig. Weniger Geld für die PensionistInnen, mehr Arbeitslose und Firmen die um ihre Existenz kämpfen, kann für die Gesamtwirtschaft fatale Auswirkungen haben. Für das Sozialsystem in Österreich ist eine gesunde Wirtschaft wichtig. Mit dieser Pensionsanpassung unterhalb der Inflation hat die Bundesregierung nicht nur den Lebensstandard der älteren Menschen verschlechtert, sondern auch einen positiven Impuls für die Wirtschaft verhindert", so Landesrätin Christa Kranzl.
sw

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