"profil": Waneck prüft Leistungskürzungen bei Krankenkassen

Gesundheitsstaatssekretär lässt Einsparungspotenzial durch Streichung "satzungsmäßiger Mehrleistungen" prüfen - Heilbehelfe, Zahnbehandlungen, Kuren wahrscheinlichste Einsparungsziele

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, konkretisieren sich die Pläne von Gesundheitsstaatssekretär Reinhart Waneck, das Defizit der Krankenkassen durch Leistungskürzungen zu reduzieren. In einem Mittwoch vergangener Woche im Auftrag Wanecks verschickten E-mail wurden die Krankenversicherungsträger aufgefordert, binnen zwei Tagen mitzuteilen, wie hoch die jährlichen Einsparungen wären, "wenn alle satzungsmäßigen Mehrleistungen per 1. 1. 2002 entfallen würden".

In den Kassen wird nun gerätselt, was der Staatssekretär genau beabsichtigt, da der Begriff "satzungsmäßige Mehrleistung" eher verwaschen ist. Im Auge haben dürfte der Freiheitliche, so vermuten die Kassen, wahrscheinlich die Kassenleistungen bei Heilbehelfen und Hilfsmitteln wie Brillen und Stützmieder, bei Zahnersatz und Zahnspangen, bei Zeckenimpfung, Transportkosten und Kuren. In Wanecks Büro wird abgewiegelt: "Das heißt noch lange nicht, dass das auch alles eingespart wird."

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"profil"-Redaktion

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