FORMAT: Österreichischer Nationalzirkus bilanziert wieder ausgeglichen

Verkauf an Gruppe rund um Kärntner Cafetier wird diese Woche abgeschlossen

Wien (OTS) - Der Österreichische Nationalzirkus wurde nach seiner Insolvenz im Februar dieses Jahres an eine Gruppe rund um den Kärnter Cafetier Ulrich Wranek verkauft. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner morgen, Montag erscheinenden Ausgabe. FORMAT zitiert dazu Franz Strafella von dem Wiener Consulting-Unternehmen MPC, das den Zirkus im Frühjahr mit der Unterstützung heimischer Prominenz aus der Konkursmasse kaufte. Strafella: "Der Zirkus kann als saniert gelten, er schreibt noch keine Gewinne, bilanziert aber heuer zumindest ausgeglichen. Diese Woche findet noch Feinjustierung der Verträge statt, aber der Verkauf ist bereits unter Dach und Fach."

Wranek (60), gebürtiger Berliner, seit zwölf Jahren in Österreich und Betreiber von zwei Billard-Cafés in Klagenfurt, hat zu diesem Zweck die "Circus Betriebs GmbH" gegründet, an der er selbst ein Drittel der Anteile hält. Der Rest verteilt sich auf Louis Aime Knie jun. und Heinz Knapp, Marketing-Mitarbeiter des Zirkus. Wranek erklärte gegenüber FORMAT, daß er nicht aus geschäftlichen Interesse handle, sondern für eine gesicherte Zukunft des Zirkus sorgen wolle. Der Kaufpreis wurde nicht genannt, wird aber von Insidern mit rund zehn Millionen Schilling beziffert.

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