Industrie: Nach Temelin-Einigung sich auf Wesentliches konzentrieren: die EU-Erweiterung

IV-GS Fritz: Maximum an Sicherheit für österreichische Bevölkerung ist erreicht - Schließung des AKW Temelin war immer eine unrealistische Foderung - Ergebnisse der Verhandlungen entsprechen dem Entschließungsantrag zwischen ÖVP und FPÖ im Parlament - Nur ÖVP konnte dieses Ergebnis erreichen

Positiv bewertet die österreichische Industrie die gestrige Einigung zwischen Österreich und Tschechien zur weiteren Vorgangsweise in Sachen AKW Temelin. Das österreichische Verhandlungsteam hat das absolute realistische Maximum für die österreichische Bevölkerung, was das Sicherheitsbedürfnis betrifft, herausgeholt.

Eine Schließung des AKW Temelin war immer eine überzogene Forderung, die unerfüllt bleiben musste. Das weiß nach den letzten Umfragen auch die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung.

Was das Verhandlungsteam erreichte, ist eine - nach Überprüfung leicht feststellbare - auf Punkt und Beistrich genaue Umsetzung des Entschließungsantrages zwischen ÖVP und FPÖ im Parlament.
Die FPÖ wird sich daher ihre Stellungnahme zum Ergebnis erst gar nicht zu überlegen haben, sondern sollte froh sein, dass uns allen ein ÖVP-Verhandlungsteam die Kastanien aus dem Feuer holte, betonte der Generalsekretär.

Auch der letzte Punkt des Entschließungsantrages im Parlament:
"Diese mit Tschechien bezüglich Temelin zu vereinbarende Vorgangsweise wird auch im Rahmen des Beitrittsprozesses auf wirksame Weise verankert", wurde voll erfüllt.
Im Rahmen des Beitrittsprozesses heißt nämlich auch: die Festlegung der Verhandlungsergebnisse im Rahmen des Abschlusses des Energiekapitels.

Dem österreichischen Verhandlungsteam Schüssel-Molterer macht IV-Generalsekretär Fritz ein Kompliment: Dieses habe Nervenstärke und Realitätssinn bewiesen. Die von einigen Medien geschürte Temelin-Hysterie kann den Blick auf die Chancen der Erweiterung für Österreich nun nicht mehr verstellen. Dies umso mehr als es BK Schüssel gelang, den belgischen EU-Vorsitzenden dazu zu bringen, sich - so wie wir hoffen auch andere Länder - für einen europaweiten Ausstieg aus der Kernenergie zu verwenden.

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