Papházy: Prinzip Leistung hält Einzug an den Universitäten

Erfreulicher Boom bei Studienabschlüssen

Wien, 2001-11-30 (fpd) - Als erfreuliches Signal in Richtung Leistungsuni wertete FPÖ-Abgeordnete Sylvia Papházy den starken Anstieg an Studienabschlüssen. ****

"Daß im Oktober und November 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Prozent mehr Studienabschlüsse getätigt wurden, zeigt den positiven Einfluß von Studiengebühren auf den Leistungswillen von Studierenden", so Papházy. Studierende, die bis Ende November 2001 ihr Studium abschließen, sind nämlich von der Studiengebühr befreit. "Dies zeigt, daß die Leistungsbereitschaft der Studierenden zu mobilisieren und einzufordern ist. Da jeder Steuerzahler Leistungen für die Universitäten erbringt, ist es auch angezeigt, daß die Studierenden ihrerseits Leistungen durch schnelle Studienabschlüsse erbringen."

Ausdrücklich schloß sich Papházy der Meinung von FPÖ-Wissenschaftssprecher Martin Graf an, daß die von den Rektoren angedachte Zugangsbeschränkung abzulehnen sei. "Am freien Hochschulzugang darf nicht gerüttelt werden", so Papházy weiter. Daß der freie Hochschulzugang ein Anliegen der Regierungskoalition sei, würden auch die ausgeweiteten Fördermöglichkeiten zeigen, nach denen jeder vierte Studierende eine Förderung bekommen könnte. "Es ist zu hoffen, daß noch möglichst viele Studierende von dieser Möglichkeit vor Ende der Antragsfrist, 15. Dezember 2001, Gebrauch machen", schloß Papházy. (Schluß)

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