Start für Ökoenergie-Pilotprojekt in Dürnkrut

Plank: Schritt in die Stromgewinnung unverzichtbar

St.Pölten (NLK) - In Dürnkrut erfolgte heute mit der Unterzeichnung eines Memorandums der Startschuss für die Realisierung einer neuartigen Biomasse-Verbrennungsanlage zur kombinierten Erzeugung von Wärme und Ökostrom. Baubeginn soll im Juli 2002 sein, die Inbetriebnahme des mit Kosten von 42 Millionen Schilling (3,05 Millionen Euro) verbundenen Projektes ist für November 2002 vorgesehen. Errichter und Betreiber der Anlage ist die Greenpower Anlagenerrichtungs- und Betriebsges.m.b.H., eine gemeinsame Gesellschaft der Wiener Stadtwerke, der Porr-Infrastrukturges.m.b.H und der Federspiel Ökotechnology Consulting. Zur Finanzierung tragen auch Bundes-, Landes- und EU-Fördermittel bei.

Agrar-Landsrat Josef Plank betonte in diesem Zusammenhang, die Wärmegewinnung aus Biomasse habe man im Griff, der Schritt in die Stromgewinnung sei ein hervorragendes und unverzichtbares Vorhaben, umso mehr als das Projekt auf nachwachsenden Rohstoffen aufbaut. Neben der Notwendigkeit der Erreichung des Kyoto-Zieles verwies Plank auch darauf, dass für die Ernährung der Bevölkerung immer weniger landwirtschaftliche Flächen ausreichen, und mit der EU-Erweiterung 28 Prozent Konsumenten, aber 40 Prozent Anbauflächen hinzukommen. Er sei überzeugt, dass sich die erneuerbare Energie, die Österreich Technologie Know-how und Arbeitsplätze sichere, endgültig durchsetzen werde, wenn sich Großbetriebe dieses Themas annehmen.

Die Pilotanlage in Dürnkrut verfolgt das Ziel, Strom und Wärme besonders in kleinem und mittleren dezentralen Ökoenergie-Anlagen, vorzugsweise mit bekannten biogenen Brennstoffen, in bisher nicht erreichter Effizienz und Wirtschaftlichkeit produzieren zu können. Zum Einsatz kommen neben biogenen Abfällen vor allem Energiepflanzen.

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