Reformerfolge als Auftrag zu vermehrten Anstrengungen für Mitglieder

Leitl: "Jetzt gilt es auch die letzten Zweifler zu überzeugen"

Wien (PWK862) "Über die 70 prozentige Zufriedenheit der Unternehmer mit der Wirtschaftskammerorganisation können wir uns freuen, nun geht es aber daran, die fehlenden 30 Prozent zu gewinnen." Der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, zeigte sich am Donnerstag bei seinem Bericht zur Kammerreform im Zuge des Kammertages, mit der Reform der Wirtschaftskammern zufrieden, ortete die Erfolge aber nicht als Ruhekissen, sondern als Auftrag zu vermehrten Anstrengungen im Dienste der Mitglieder.

Stolz zeigte sich der Präsident der WKÖ über das Erreichte, denn die Interessenvertretung habe die Erwartungen der Mitglieder und der gesamten Öffentlichkeit erfüllt, die Wirtschaftskammer-Organisation sei "punktgenau gelandet". Leitl verwies darauf, dass diese Reform das größte Projekt sei, dass eine öffentlich rechtliche Körperschaft je verwirklicht habe und einer 20 prozentigen Einsparung eine 30 prozentige Leistungssteigerung gegenüberstehe. Dennoch ist diese Leistung für Leitl selbstverständlich, denn "jeder Unternehmer muss ständig Optimierungsprozesse vornehmen".

"Es war sicher nicht einfach, uns Funktionäre von der Reform zu überzeugen - wie sich herausstellte, war sie aber absolut notwendig", zeigte sich auch Walter Nettig, Präsident der Wirtschaftskammer Wien mit den vorgelegten Ergebnissen zufrieden. Für Nettig ist es vor allem der Langatmigkeit und dem Verhandlungsgeschick, aber auch der Toleranz und dem Durchsetzungsvermögen des Christoph Leitl zu verdanken, dass das Reformprojekt zustande kam.

"Das Gemeinsame stand in den vergangenen Monaten immer im Mittelpunkt. Der freundschaftliche Geist, der nun nach vielen intensiven und nicht immer einfachen Verhandlungen herrscht, läßt hoffen, dass auch in den nächsten Monaten und Jahren der gemeinsame Weg, zum Wohle der Mitglieder, erfolgreich gegangen wird", so Nettig.

"Ein Mann hält Wort - eine Organisation hält Wort", lobte Werner Tessmar-Pfohl, Bundessektionsobmann Industrie, den persönlichen Einsatz Christoph Leitls und die konsequente Umsetzung der Reformvorhaben durch die gesamte Wirtschaftskammer-Organisation. Gleichzeitig appellierte Tessmar-Pfohl an eine Fortführung der Reformbemühungen: "Wir haben heute einen Meilenstein zurückgelegt. Gehen wir diesen Weg konsequent weiter".

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