Gradwohl: Skandalöse Bio-Diffamierung

AMA (Anti-Marketing-Aktion) gegen österreichische Biolandwirtschaft, Konsequenzen gefordert

Wien(SK) Als ungeheuerliche Fehlleistung bezeichnete SPÖ-Agrarsprecher Heinz Gradwohl die Aussagen bzw. Pressemeldungen von einer von der Agrarmarkt Austria kürzlich durchgeführten internationalen Tagung, die sich als "Fleisch-Kongress" bezeichnet hatte. "Die österreichischen Verbraucher, die zunehmend nach Lebensmittel aus österreichischer biologischer Erzeugung nachfragen, müssen aufgrund der Berichterstattung den Eindruck gewinnen, dass die in die Verantwortlichkeit des Landwirtschaftsministeriums fallende AMA einen Gastreferenten zur Biobauernbeschimpfung nach Österreich geholt hat. Als gebe es einen Arbeitsauftrag, zehn Prozent der österreichischen Bauern in der Öffentlichkeit zu diffamieren. Dass im Rahmen einer internationalen Tagung auf österreichischem Boden Behauptungen in den Raum gestellt werden - die seitens AMA-'Experten' bislang unwidersprochen blieben - die schon ein Biologiestudent in unteren Semestern locker entkräften könnte, wirft ein mehr als armseliges Bild auf die Veranstalter," kritisierte der steirische Abgeordnete mit aller Schärfe. ****

Damit sei nicht nur den jahrelangen politischen Bemühungen zum Aufbau einer ansehnlichen Anzahl von Biobauern, sondern vor allem der Biolandwirtschaftsbewegung Österreichs schwerer Schaden zugefügt worden. "Als Wiedergutmachung seitens der AMA erwarte ich mir einen groß angelegten 'Kongress des österreichischen Biolandbaus', unter starker Einbindung und Federführung der Bioverbände", schloss der Agrarsprecher der Sozialdemokratischen Partei Österreichs. (Schluss) ns/mp

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK