Stoisits: Zentrale Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge notwendig

Parteipolitischer Kleinkrieg verunsichert Bevölkerung

OTS (Wien) "Heute müssen in Traiskirchen alle Beteiligten, auch die lokale Bevölkerung, die Fehler und Versäumnisse, die in der Vergangenheit gemacht wurden, ausbaden. Jahrelang wurde nichts, aber auch gar nichts in die Erhaltung des großen Flüchtlingslagers investiert. Diesen Vorwurf müssen sich auch die vormaligen SPÖ-Minister gefallen lassen", argumentiert die Menschenrechtssprecherin der Grünen, Terezija Stoisits.

Stoisits führt aus, daß eine zentrale Erstaufnahmestelle notwendig ist und erhalten bleiben muss, in der AsylwerberInnen Aufnahme finden und betreut werden. "Traiskirchen ist in seiner Organisationsform eine Kaserne im K & K-Stil geblieben, wo nach wie vor der Kasernengeist aufrecht ist. PolitikerInnen vor Ort und in der Bundesregierung sind durch das Nichttätigen von Investitionen (z.B. Renovierungen) mitverantwortlich für seinen heutigen Zustand", so Stoisits.

"Dieser billige parteipolitische Kleinkrieg um Traiskirchen zwischen Rot und Schwarz muss ein Ende haben. Er löst kein einzige Problem in der Flüchtlingsbetreuung und verunsichert und verängstigt die Bevölkerung. Angstmache und Irreführungen wird damit Tür und Tor geöffnet", schließt Stoisits.

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