AK kritisiert Bericht der Euro-Preiskommission

Wien (AK) - Etwas zu schön gefärbt ist für Karl Kollmann, AK Vertreter in der Euro-Preiskommission, die Darstellung des ersten dem Parlament vorliegenden Berichts der Euro-Preiskommission durch die Pressestelle des Parlaments. Dass es bisher noch zu keinem Inflationsschub durch den Euro gekommen ist, ist im wesentlichen auf die AK-Preiskontrollen zurückzuführen. Die AK stellt klar: Einige Unternehmen und Branchen haben sehr wohl den Euro für Extra-Einnahmen genutzt. Die AK-Preiserhebungen belegen Verteuerungen, zB Preissteigerungen in der Gastronomie, höhere Katalogpreise, höhere Parkgebühren, Preissteigerungen im Frühjahr bei Milch- und Milchprodukten. Vor allem durch die Umstellung auf runde Europreise und damit verbundene unrunde Schillingpreise sind viele Verbraucher unsicher. Daher ist die AK auch weiterhin aktiv und wird die Preise streng beobachten. Eben so sollen die Konsumenten weiter mit helfen und dem AK-Preismelder (im Internet unter www.eurohotline.at) erklärungsbedürftige Preisänderungen oder Umrechnungsfehler bekannt geben. Die kostenlose Euro-Hotline der AK ist unter 0800 801 801 erreichbar. ****

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AK Wien Presse Doris Strecker

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