ÖGB-Rolzhauser: Altersteilzeit muss bleiben

Sinnvolles Instrument, um Altersarbeitslosigkeit zu vermeiden

Wien (ÖGB). "Wir fordern die Bundesregierung auf, die Altersteilzeit weiterhin unter den bisherigen Bedingungen zu gewähren. Sie ist ein sinnvolles Instrument zur Vermeidung der Altersarbeitslosigkeit und trägt gleichzeitig dazu bei, dass jüngere Menschen einen Arbeitsplatz erhalten", sagt die Leiterin des ÖGB-Referats für Sozialkontakte, Elisabeth Rolzhauser.++++

Der ÖGB begrüße, dass die Altersteilzeit von den älteren Menschen so gut angenommen werde. "Die Regierung fordert stets Flexibilität von den ArbeitnehmerInnen - hier gibt es einmal ein Instrument zur Flexibilisierung, das nicht ausschließlich auf Kosten der ArbeitnehmerInnen geht - und schon möchte man weniger von Flexibilität wissen", so Rolzhauser. Es sei klar, dass Flexibilisierungsmodelle, die nicht ausschließlich zu Lasten der ArbeitnehmerInnen gingen, mit Kosten verbunden seien. "Würde die Regierung nicht ständig Milliardenbeträge aus dem Arbeitsmarktservice zur Finanzierung ihres Nulldefizits abschöpfen, gebe es keine Finanzierungsprobleme", so Rolzhauser abschließend. (mfr)

ÖGB, 29. November 2001
Nr. 1031

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