ÖAMTC will mit sachlicher Diskussion um Spittelauer Lände "Brücken schlagen"

Lösungsvorschläge für den Kreuzungsbereich Friedensbrücke

Wien (ÖAMTC-Presse) - Die gestrige einseitige Verkündung des "Endes der Diskussion" rund um die Spittelauer Lände durch den Wiener Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker gefährdet den Frieden zwischen den verschiedenen Gruppen mobiler Stadtbürger, mahnt der ÖAMTC.

Sollte das verordnete Ende der Diskussion ein Zeichen der neuen Wiener Verkehrspolitik sein, so wäre dies eine Katastrophe für die Bürger. Nicht bloß tägliche Stauungen, sondern die gefährliche und unklare Situation im Bereich der Rechtsabbiegespur bestehen zu lassen, kann unter Umständen zu Haftungen für den Straßenerhalter führen. Der ÖAMTC hat schon Musterverfahren gewonnen, in denen der Straßenerhalter wegen unklarer oder unvollständiger Beschilderungen bzw. Markierungen zum Schadenersatz verurteilt wurde.

Dem Club geht es vorrangig darum, mit einer sachlichen Diskussion zur Verbesserung einer verkehrsmäßigen Flaschenhalssituation im Bereich Spittelauer Lände beizutragen. Faktum ist, dass bei der MA 46 derzeit Überarbeitungsvorschläge für die Kreuzung bei der Friedensbrücke - auch im Zusammenwirken mit dem ÖAMTC - geprüft werden.

Die Vorschläge des ÖAMTC zur Entschärfung des Flaschenhalses auf der Spittelauer Lände sehen daher folgendes vor: Einerseits die durchgehende Führung von drei Fahrstreifen auf der Spittelauer Lände. Andererseits die Herausnahme der Rechtsabbieger in die Alserbachstraße aus dem Durchzugsverkehr. Zudem könnte die Optimierung der Ampelschaltungen den Verkehrsfluss im Bereich der Friedensbrücke beschleunigen.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 711 99-1218

ÖAMTC Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP/OCP