FSG-Haager: Anpassung ist neuerliche Schröpfung der PensionistInnen

Fordern die älteren Menschen zu einem Käuferstreik auf

Wien (FSG). "Die von der Regierung diktierte Anhebung der Pensionen um nur 1,1 Prozent plus Wertausgleich kommt einer neuerlichen Schröpfaktion der älteren Menschen gleich. Hunderttausende haben damit neuerlich einen realen Einkommensverlust hinzunehmen. Wir fordern alle älteren Menschen zu einem Käuferstreik auf", sagt die Fraktionsvorsitzende der FSG-PensionistInnen im ÖGB, Christine Haager.++++

Die PensionistInnen sind ein wichtiger Wirtschaftafaktor. Eine Schwächung ihrer Kaufkraft hat daher auch negative Auswirkungen auf die Wirtschaft. Mit einem Käuferstreik können diese verdeutlicht werden. Haager schlägt deshalb vor, hier anzusetzen. Die älteren Menschen sollten handeln und bereits jetzt den Gegenwert dessen, was ihnen die Regierung wegnehme, als "Nicht-Einkauf" im Geldbörsel zu belassen. "Aktueller Anlass dafür können die bevorstehenden Weihnachtseinkäufe sein", sagt Haager. Ein Käuferstreik würde die negativen Folgen der Anpassung auch der Wirtschaft bewusst machen und die Öffentlichkeit für die unzumutbare Belastungspolitik gegenüber den älteren Menschen sensibilisieren, so Haager.

"Wir PensionistInnen müssen uns wehren. Das Drüberfahren der Regierung über uns ältere Menschen muss ein Ende haben", zeigt sich die FSG-Fraktionsvorsitzende der ÖGB-PensionistInnen kampfbereit.(mfr)

FSG, 29. November 2001
Nr. 115

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