NÖ Wasserpreis für Gustav Novak aus Mödling

Innovative Tätigkeit eines "Mannes der ersten Stunde"

St.Pölten (NLK) - Schon als die Verwertung des
landwirtschaftlichen Klärschlammes vor vielen Jahren thematisiert wurde, war Gustav Novak aus Mödling mit dabei und brachte seine Ideen ein. Als Betriebsleiter des Abwasserverbandes Mödling sorgte er nicht nur viele Jahre für einen klaglosen Betrieb im Dienste der Umwelt, sondern brachte immer wieder innovative Ideen ein. Grund genug, dass ihm heute Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank den NÖ Wasserpreis 2001, Kategorie Klärwärter, überreichte. Eine Experten-Jury hatte die Preisträger aus einem Kreis von 70 Einreichungen ausgewählt. Auf den zweiten Platz kam Ing. Gerhard Franc vom Abwasserverband Schwechat, der dafür sorgte, dass das Wissen der Planer und der ausführenden Firmen auf die Betreiber der Kläranlage überging. Dritter wurde Johann Dober, Klärwärter der Neusiedler-AG in Kematen, der sich besonders für Schulungsunterlagen und Fragenkataloge engagierte. Den Sonderpreis für kleine Kläranlagen erhielt Ludwig Schweida aus Rabensburg.

Landesrat Plank bezeichnete es als eine der wichtigsten Aufgabe dieser Tage, die Ressource Wasser sowohl in Qualität als auch in Quantität auf Dauer zu sichern. In Niederösterreich wurde viele Maßnahmen gesetzt, um den Wasserkreislauf lebendig zu erhalten; pro Jahr würden drei Milliarden Schilling vorwiegend für den Ausbau der Abwasserbeseitigung aufgewendet. Je mehr man in dezentrale Räume eindringe, desto schwieriger und teurer werde der Ausbau. Die Auszeichnung mit dem Wasserpreis biete die Möglichkeit, Menschen vor aller Öffentlichkeit auszuzeichnen, die sich engagiert und verantwortungsvoll für ihre Mitmenschen einsetzen.

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